Augustin verschachert Spiel!

cache/images/article_1373_mannschaft_140.jpg Enthüllung, exklusiv: Der Augustin verkauft ein Spiel! Was sich zunächst wie eine kriminelle Machenschaft im Dunstkreis der internationalen Fußball-Wettmafia liest, ist in Wahrheit ein absolut seriöses Angebot.
Uwe Mauch | 21.03.2010
Wer will seine Kräfte mit den Fußballern von Schwarz-Weiß Augustin in einem richtigen Stadion messen? Konkreter: Wer will am Freitag, dem 16. April, mit seiner Mannschaft auf dem Sportclub-Platz das Vorspiel vor dem Ostligaschlager WSK gegen die Vastic-Elf aus Waidhofen bestreiten? (Anpfiff: 17.15 Uhr)

 

Die Klubleitung des Wiener Sportklubs hat den Fußballern vom Augustin wie schon in den vergangenen Jahren wieder ein Vorspiel geschenkt. Mehr noch. Gemeinsam mit Manager Christian Hetterich wurde heuer folgende Versteigerungsidee geboren:

 

Gegen den Augustin spielen darf, wer die meisten Tram-Fahrscheine spendiert. Die Idee hat einen ernsten Hintergrund: Die Wiener Linien lassen sich bekanntlich nicht gern häkerln, auch nicht, wenn es um konkrete Gesundheitsförderung geht. Und so lässt der eine oder andere Augustin-Verkäufer eines ums andere Mal lieber U-Bahn und Training sausen, bevor er fürs Schwarzfahren eine saftige Strafe riskiert.

 

Die Erfahrung lehrt ihn nämlich: Das private Inkassobüro, das für die Wiener Linien seit Jahren die undankbarste aller Arbeiten erledigt, kennt wenig Gnade.

 

Fahrschein-Kontrolle! 

Interessierte Hobbykicker schicken bitte ein Mail mit ihrem Ticket-Gebot an unseren Sozialarbeiter Andreas Hennefeld: andreas@augustin.or.at. Der Rufpreis liegt bei 150 Einzel-Fahrscheinen.

 

Der Meistbieter wird Ende März von uns persönlich verständigt und freilich auch in dieser Kolumne gebührend gewürdigt.

 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen ausdrücklich nicht ausgeschlossen sind die Mitarbeiter der Wiener Linien.

 

Und damit das auch noch gesagt ist: Die Trauben hängen in Dornbach recht hoch. Zielorientierte Persönlichkeiten vom Schlage eines Rudolf Mayer oder Thomas Grussl lassen sich dort nicht zwei Mal bitten, auch nicht bei einem Dschärity-Match.

ballesterer # 120

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