ballesterer-Team bereit für Augustin-Revanche

Am Montag, den 18.9., findet auf dem Wiener Slovan-Platz das Rückspiel der beiden Mediengiganten statt. Sensationelle Trainingsleistungen lassen nach dem 1:3 im Juli dieses Mal einen Erfolg des ballesterer erwarten.


Die vielen ballesterer-Fans erinnern sich bestimmt noch: Nach der 1:3-Pleite vor zwei Monaten wurde der Druck der Basis zu groß: Chefredakteur, Teamchef und Libero in Personalunion - das will man selbst einem Reinhard Krennhuber nur zugestehen, so lange es Erfolge regnet.

Dr. Pennwieser, Leiter unserer Notfallambulanz opferte sich daraufhin, übernahm die sportliche Leitung der Neigungsgruppe "Selberspielen" und hängte mit ernsten Worten seine Fußballschuhe an den Nagel: "Spielertrainer haben im modernen Fußball nichts verloren. Von nun an soll ich euch ausschließlich als Coach dienen. So wollen es meine kranken Glieder, so will es auch mein Herz - denn wenn Zizou nicht mehr spielt, will auch ich keinen Fußballrasen mehr mit Stoppelschuhen betreten."

Betreten waren im er(n)sten Moment auch die Gesichter der Mannschaft, aber dann ging's sofort zum ersten Training - und Dr. Pennwieser erwies sich schnell als Trainergenie. Der studierte Mediziner übertreibt es beim Üben auch nicht mit der Wissenschaftlichkeit, viel mehr setzt er Mischa Petrovics Maxime perfekt in die Praxis um: "Training besteht in Österreich zu 80% aus Sportwissenschaft: Lactattest, Sprinttest und Springen. Nur 20% gehören dem Fußball. Das muss umgekehrt sein, 80% Fußball und dann 20% dieser scheiß Lactattest." (Hiroshima-Trainer Petrovic im aktuellen ballesterer)

Ein erster Erfolg stellte sich schon Ende August beim Spiel gegen das österreichische Nationalteam der Literaten ein, das für Letztere mit einer rechtschaffenen Panier endete. Noch erstaunlicher aber sind die Trainingsleistungen der vergangenen Tage:

Stefan Kraft stoppt in Spezialeinheiten den Ball am Anstoßpunkt und mittlerweile springt nur noch jeder zweite aus dem Mittelkreis heraus!

Georg Spitaler erwischte beim Abschlusstraining einen Kopfball!

Simon Hirt und Klaus Federmair übten vier Trainingseinheiten lang, allein auf das Tor zuzulaufen - und trafen je drei Mal! Das, obwohl im Tor Wenzel Müller stand, der sich teilweise bis zur Fünfmeterlinie aus dem Tor wagte!

Hans Georg Egerer nahm an einer 90-minütigen Trainingseinheit teil und konsumierte währenddessen nur 4 Zigaretten und eine Flasche Bier!

Reinhard Krennhuber kam zum vorletzten Training mit gerade mal 25 Minuten Verspätung!

"Das alles stimmt mich sehr optimistisch", verriet Dr. Pennwieser dem ballesterer exklusiv, "Außerdem reicht uns beim Rückspiel ein 1:1, weil ja bekanntlich Auswärtstore doppelt zählen. Wir haben im Hinspiel auswärts 1:3 verloren, also eigentlich 2:3. Und wir spielen jetzt wieder auswärts, sodass ein 1:1 ein 2:1-Sieg wäre, wodurch wir mit einem 4:4 dank der Auswärtstorregel weiter wären."





Schwarz Weiß Augustin - ballesterer fm Montag, 18.9.2006, 20.00 Slovan-Platz Steinbruchstr. 5a 1140 Wien



Der ballesterer überreicht dem Augustin die von der Leserschaft gespendeten Fahrscheine für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Weitere Fahrscheine werden vor Spielbeginn am Slovan-Platz entgegengenommen!

Referenzen:

Rubrik: Spielfeld
ballesterer # 121

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