"Die neoliberale Globalisierung im Fußball"

Eine Veranstaltung von Attac Österreich am 6. Juli in Wien.

Fair Play - Die neoliberale Globalisierung im Fußball
Podiumsdiskussion und Film

Aus dem Ankündigungstext:

Neoliberalismus macht auch vor Sport nicht halt: Zunehmende Kommerzialisierung machen Fußballer zu den Popstars von heute, getrieben von weltweit agierenden "Fußballkonzernen". Dabei werden die üblichen neoliberalen Strategien verfolgt: Die marktkonforme Produktion eines Stars verlangt billige Talente meist aus afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern. Viele werden nach Europa geholt, wobei nur ein Bruchteil auch zu Fußballprofis wird. Der Rest muss ein illegalisiertes MigrantInnen-Dasein fristen.

Gleichzeitig benutzen andere transnationale Konzerne aus der Freizeit- und Sportbekleidungsindustrie den Fußball als Vehikel um ihre Produkte auf globalen Märkten abzusetzen. Dass der Großteil dieser Waren unter menschenverachtenden Bedingungen für Hungerlöhne produziert wird, passt so gar nicht zum sportlichen "Fair-Play" Geist und wird daher tunlichst unterschlagen.

Daher zeigen wir: "Sold Out - Von der Straße ins Stadion", A 2002 (24 min.)

Die anschließende Podiumsdiskussion wird die vielschichtigen Facetten der neoliberalen Globalisierung im Geschäft mit Fußball beleuchten. Dazu diskutieren:

  • Martin Blumenau (Journalist, FM4)
  • Gerald Hödl (Historiker, Universität Wien)
  • Rosa Diketmüller (Sportpädagogin, Universität Wien)
  • Alexandra Strickner (Ökonomin, Attac Österreich)

Zeit: 6. Juli 2006, 19.00 Uhr
Ort: Europasaal, Türkenstraße 25, 1090 Wien
Kontakt: schoderch(at)chello.at

Referenzen:

Rubrik: Wochentags
ballesterer # 120

Der nächste Ballesterer

Der nächste ballesterer fm erscheint am 13.04.2017.

Abo bestellen

Leserbrief

an den ballesterer_web_small.png