Keine Umarmung

cache/images/article_1128_westi2_140.jpg Mit Fanschal und Pölsterchen auf der VIP-Tribüne und spätestens nach 45 Minuten wieder verschwunden? Der englische Fußballjournalist Kaveh Solhekol hat kürzlich für Times Online erklärt, warum man gewisse Celebrities lieber nicht als Supporters seines Klubs haben möchte. Eine Auswahl seiner »50 worst famous football fans« sowie ein österreichisches Best-of-Böse.
Stephan Wabl | 10.12.2008
50. Bernie Ecclestone (Chelsea)
»The only way I might get involved in football is if Arsenal is up for sale at a sensible price and I could take total control«, Eccelstone said, before snapping up Queens Park Rangers.

39. Noel Gallagher (Manchester City)
Mad-for-it Manc who loves Manchester so much that he lives in a plush country pad about 200 miles away from his roots, man. Real fan? Definitely maybe.

23. Gordon Brown (Raith Rovers)
The PM still finds time to follow Raith Rovers while he's trying to save the world. When he was a boy, the former Chancellor of the Exchequer used to boost Raiths coffers by selling programmes outside Starks Park. Its a miracle theyre still in business.

20. Sylvester Stallone (Everton)
Got his picture on the front page of almost every single newspaper in England by turning up to Goodison Park for Evertons 1-1 draw with Reading in the same week that his new Rocky film hit the multiplexes. Coincidence? Maybe, maybe not.

1. Adolf Hitler (Schalke 04)
The Fuhrer had a soft spot for Schalke, who, funnily enough, were German champions six times between 1933 and 1945. »Winning a match«, Joseph Goebbels, Hitler's propaganda chief, wrote, »is of more importance to the people than the capture of a town in the East.« He obviously never went to a Norwich-Millwall game.



Prominente heimische Fußballfreunde:

5. Ioan Holender (Vienna)
Während der EM erklärte er den rumänischen Fußball, den Opernball 2008 machte er zum Fußballfest. Auf der Hohen Warte würde er sich ohne Skrupel das letzte Bier schnappen.

4. Wilhelm Molterer (Sierning)
»Über was ärgern Sie sich manchmal«, fragte die Kleine Zeitung Molterer vor der letzten Nationalratswahl. »Wenn mein Heimatklub SV Sierning verliert«, antwortete der damalige Vizekanzler.  Bei so viel Leidenschaft empfiehlt es sich, bei einem Sieg die Nähe Molterers im Stadion zu vermeiden. Aus Sicherheitsgründen.

3. DJ Ötzi (Sturm)
Wer für »Hey Baby« verantwortlich ist, sollte lebenslang Stadionverbot bekommen. Auch wenn es zahlreiche Stadion-DJs rund um den Globus immer noch nicht wahrhaben wollen.

2. Jazz Gitti (Rapid)
Der österreichische Fußball hat dank Cordoba in Sachen Wunder eigentlich für alle Zeiten ausgedient. Jazz Gitti besingt dennoch bei diversen Rapid-Festen Wunder aller Art und schreckt dabei angeblich auch nicht vor grün-weißen Bikini-Outfits zurück.

 

1. Peter Westenthaler (Austria)
Klubloyalität kennt er nicht, und auch Transferversprechen nimmt er nicht so ernst. Noch im August hatte Westenthaler mit einem Wechsel von der Politik in die Wirtschaft geliebäugelt, doch nach gewonnener Wahl nahm er erneut auf der Parlamentsbank Platz.

Fehlt dir jemand in der Liste? Dann schick deinen Vorschlag an: redaktion@ballesterer.at. Die besten Einsendungen werden in der Februar-Ausgabe des ballesterer veröffentlicht.

Referenzen:

Rubrik: Aktuell
ballesterer # 121

Der nächste Ballesterer

Der nächste ballesterer fm erscheint am 18.05.2017.

Abo bestellen

Leserbrief

an den ballesterer_web_small.png