Lachen mit dem WM-ORF

cache/images/article_1432_orf2_140.jpg WM-BLOG Wer wird den WM-Titel erringen Thomas König oder Oliver Polzer? In den ersten Gruppenspielen werden die beiden ihrer Favoritenrolle gerecht. Außenseiterchancen, die häufigsten Einträge in dieser Rubrik zu schaffen und damit am Ende als Sieger dazustehen, hat aber auch Michael Roscher.
Wolfgang Federmair | 14.06.2010
OLIVER POLZER klärt auf, was fast 80-jährige Afrikaner in ihrer Freizeit so machen: »Bischof Desmond Tutu auf der Ehrentribüne er hat schon ausgelassen getanzt vor dem Spiel.« Bereits während des Eröffnungskonzertes konnte man selbstverständlich »überall glückliche Gesichter, strahlend weiße Zähne« sehen. Aber »jetzt erheben wir uns alle für die Hymnen der beiden Länder.« Ehrlich gesagt, wir bleiben sitzen, aber der Bischof wird sich sicher erheben und vermutlich umso exotischer tanzen.

 

Ein Problem bei diesen vielen Ausländern sind diese exotischen Namen, also »wundern Sie sich nicht, dass Sie etwas ganz anderes lesen, als ich hier ausspreche.« Wenns allzu schlimm wird, gibt es aber eine Lösung: »Den Mann mit der Nr. 12 werden Sie nicht allzu oft ausgesprochen hören von mir.«

(SÜDAFRIKA MEXIKO, 11. 6. 2010)



MICHAEL ROSCHER überrascht uns mit seiner Begründung, warum der Schiedsrichter einen Freistoß für Frankreich gibt: »Da war ein gestreckter Arm dabei.« Und wo hat ein Mensch seinen Kopf? Eben: »Wieder der Versuch, Anelkas Kopf in der Mitte zu suchen.«
(URUGUAY FRANKREICH, 11. 6. 2010)

 

 

Ein Kopfballtor von Gabriel Heinze veranlasst THOMAS KÖNIG, ein interessantes Stereotyp in die Welt zu setzen: »Sind keine Riesen die Südamerikaner, aber Kopfballspielen können sie.« Der spielfreudige Lionel Messi ist häufig am Ball und schießt mehrere Male aufs Tor: »Er wirkt hier topgelaunt.«

 

Vor der Ausführung eines Freistoßes stehen Messi, Juan Sebastian Veron und Jonas Gutierrez beim Ball: »Atmosphärisch ungemütlich, wenn die drei beim Freistoß herumstehen.« Gegen Ende des Spieles hat Messi immer noch kein Tor geschossen, nach einer vergebenen Torchance leidet der Kommentator mit ihm: »Seine persönlich beste Chance im Spiel. Blickt fast ein bisschen traurig drein.«
(ARGENTINIEN NIGERIA, 12. 6. 2010)

Referenzen:

Rubrik: Aktuell, WM-Blog
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