Lachen mit dem WM-ORF

cache/images/article_1484_orf2_140.jpg WM-BLOG Dieses Mal beschäftigen wir uns mit der Beschreibung von einzelnen Spielern oder auch ganzen Mannschaften. Wer den ORF-Kommentatoren lauscht, weiß, wer sich wofür extra hübsch macht, wer was geschworen hat und wer der Allerletzte ist.
Wolfgang Federmair | 30.06.2010
THOMAS KÖNIG nach zwei Toren, einer nicht geahndeten Tätlichkeit und einem verschossenen Elfer über David Villa: »Er ist heute das Attraktivste an Action, was Spanien zu bieten hat.«
(Spanien Honduras am 21.6.2010)


 

OLIVER POLZER über Diego Maradona, Trainer Argentiniens, der gerne seinen Emotionen freien Lauf lässt: »Küsschen hat er verteilt, zwischen 1,5 und 2 Millionen.« Und über Martin Demichelis, nachdem er das 1:0 erzielt hat: »Demichelis trägt das Haar heute offen. Er hat sich extra hübsch gemacht für diese Partie.«
(Griechenland Argentinien am 22.6.2010)


 

Einen Tag später greift OLIVER POLZER tief in den Pathos-Kübel, als er die Mannschaft von Ghana vorstellt: »Die Spieler haben geschworen, für Land und Familie alles zu geben.« Bei den Deutschen meint er selbstverständlich »entschlossene Gesichter, stolz geschwellte Brüste« zu entdecken.

Was aber vielleicht noch wichtiger ist: »Bei beiden Mannschaften fehlt ein sehr wichtiger Michael.« (gemeint sind Michael Essien bzw. Michael Ballack) Einleuchtend sind die Gründe für die Farben der Trikots: »Ghana hat sich für Weiß entschieden, also ist für die Deutschen nur noch Schwarz geblieben.«
(Ghana Deutschland am 23.6.2010)


 

BORIS KASTNER-JIRKA, sichtlich stolzer Vater, stellt uns Simon Elliott vor: »Der Neuseeländer mit der Nr. 7 das ist der, der im Sammelalbum meines Sohnes der Allerletzte war.«
(Paraguay Neuseeland am 24.6.2010)


 

CHRISTOPHER RYAN erklärt uns die Spielweise von Lúcio: »Er wirkt immer so hölzern, aber manchmal kriegt er einen Rappel und stürmt in den gegnerischen Strafraum.«
(Portugal Brasilien am 25.6.2010)


 

Mesut Özil überläuft die englische Abwehr und spielt ab zu Thomas Müller, der das 4:1 für Deutschland fixiert. BORIS KASTNER-JIRKA: »So gehts nicht. So kann man nicht nicht attackieren.« So gehts aber auch nicht, Herr Schiedsrichter, so kann man doch ein reguläres Tor nicht nicht geben!
(Deutschland England am 27.6.2010)

Referenzen:

Rubrik: Aktuell, WM-Blog
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