Schülerinnen am Ball

cache/images/article_1143_postliga_140.jpg Im Frühjahr startet die erste Mädchenfußballliga in Österreich. Junge Mädchen sollen dadurch vermehrt für den Fußball begeistert und an die Vereine herangeführt werden.
Julia Zeeh | 19.01.2009
Nachdem sich die Bemühungen des ÖFB, Frauenfußball zu fördern, 2008 scheinbar darauf beschränkt hatten, Botschafterinnen der Leidenschaft zu ernennen, wird dieses Jahr erstmals eine Mädchenfußballliga  installiert: Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Bundeskanzleramt und der ÖFB gründen die Postliga Mädchenfußball. Die Leitung teilen sich Karlheinz Piringer, niederösterreichischer Landesreferent für Mädchenfußball, und Isabel Höchstöger, ÖFB-Frauenfußballbeauftragte.

104 Schulen aus allen Bundesländern werden an dem Turnier teilnehmen, wobei Niederösterreicher als Spitzenreiter 43 Schulen stellt. Vom 15.-18. Juni 2009 werden die jeweiligen Landessieger in St.Pölten um den Titel des Bundesmeisters kämpfen.

Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft Postliga Mädchenfußball ist vor allem die Förderung von Mädchen- und Frauenfußball: Prinzipiell sollen Mädchen dazu begeistert werden, sich abseits des Turnunterrichts sportlich zu betätigen. Es soll insbesondere die Freude am Fußball geweckt werden, sodass nicht nur Talente an die Vereine herangeführt werden können, sondern auch das Interesse der Mädchen, Trainerinnen oder Schiedsrichterinnen zu werden, geweckt wird.

In weiterer Folge soll dadurch der Frauenanteil im aktiven Fußballsport in Österreich erhöht werden. Hoch an der Zeit. Denn aktuell liegt er bei nur etwa zwei Prozent.

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Rubrik: Aktuell
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