We too have no other land

cache/images/article_1116_juedischer_140.jpg Das jüdische Filmfestival Wien zeigt am Sonntag um 18.30 Uhr im Metrokino die israelische Produktion »We too have no other land« über den multikulturellen Fußballklub Bnei Sachnin. Auf dem Programm steht dabei auch ein Publikumsgespräch mit Regisseur Jerrold Kessel, moderiert von ballesterer-Redakteur Georg Spitaler. Ein zweites Mal läuft der Film kommenden Mittwoch im De France.
Laut dem amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson kann eine Gesellschaft am besten daran beurteilt werden, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Israelische Staatsbürger arabisch-palästinensischer Herkunft machen etwa 18 Prozent der Bevölkerung Israels aus. Sie alle genießen aktives und passives Wahlrecht, sind jedoch vom obligatorischen Militärdienst befreit.

In ihrer packenden Dokumentation schildern Jerrold Kessel und Pierre Klochendler den israelischen Fußballklub Bnei Sachnin (Söhne von Sachnin). Er wurde 1996 als Fusion zweier Klubs der Stadt Sachnin gegründet. Sieben Jahre später schaffte der Verein mit dem zweiten Platz in der zweiten israelischen Liga das erste Mal den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Landes.

In diese Zeit fiel auch der größte Erfolg der Klubgeschichte, der Gewinn des israelischen Pokals 2004. Das Team spielt unter israelischer Flagge und tritt mit einer Mischung aus Arabern, Juden und ausländischen Legionären an. Für den Leiter Mazen Ghnaim ist der Verein mehr als ein Klub: nämlich eine Familie.

GAM LANU EJN EREZ ACHERET (WE TOO HAVE NO OTHER LAND)
Regie & Drehbuch: Jerrold Kessel & Pierre Klochendler

IL 2007, 61 Min., OF mit englischen Untertiteln


Vorstellungstermine im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Wien 2008:

So, 23.11., 18.30, Metrokino
Mo, 26.11., 20.30. De France

Referenzen:

Rubrik: Aktuell
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