Der Mann mit Eigenschaften
Jamie Carragher spielt seit seinem neunten Lebensjahr für den Liverpool FC. Wenn er am 19. Mai gegen die Queens Park Rangers das rote Shirt mit der Nummer 23 das letzte Mal überstreift, steht der Anfield Road ein besonderer Nachmittag bevor. Eine Annäherung an einen Helden alter Schule.
»Das A kommt vor dem E«
Thomas Parits hat der Wiener Austria unter Joschi Walter gedient und für Frank Stronach Spieler gekauft. Nach dessen Abgang war er als Sportvorstand verantwortlich für den neuen Weg, der die Austria nun zum 24. Meistertitel führen soll. Ein Gespräch über Nationalspieler auf Knien, den Traum von der Champions League und Tankstellen im Burgenland.
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| 01.05.2008 mehr lesen
Der Schweißfuß
Sommerzeit und Schwitzen passen zusammen. Manch einer schwitzt an den Füßen jedoch unabhängig von der Witterung das ganze Jahr hindurch. Im Sommer kann man zumindest barfuß gehen – und das ist wiederum gut gegen Schweißfüße.
Für immer der Held von Berlin
Er ist die Stimme von Borussia Dortmund im Stadion und im Internet: Stadionsprecher, Radiokommentator und Imbissbudenbesitzer Norbert Dickel steht für die lauten Töne und die Tugenden des Ruhrpotts. Als Spieler hat er für den Verein alles gegeben – das danken ihm die Fans noch heute.
Thatchers Vermächtnis
Die Boulevardzeitung The Sun nennt sie den größten britischen Premier aller Zeiten, der Daily Mirror bezeichnet sie als Spalterin der Nation. Für den Coach von West Ham United, Sam Allardyce, war sie »die Frau, die versucht hat, den Fußball zu töten«. Trainerlegende Brian Clough sah in ihr »des Fußballs natürlichen Feind«. Am 8. April starb Margaret Thatcher.
Prävention oder Repression?
Abgeschirmt von der Öffentlichkeit hat das Ständige Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes am Dienstag in Frankfurt am Main den Ausschluss von Dynamo Dresden aus dem Pokalwettbewerb 2013/14 bestätigt. Der DFB berief sich in der Urteilsbegründung auf den präventiven Charakter der Strafe.
Mehr als der Pott
Nur noch ein Sieg – dann ist Borussia Dortmund wieder auf dem Gipfel des europäischen Fußballs. Dort war der Verein aus dem Ruhrgebiet schon einmal. Nach dem Champions-League-Titel von 1997 ging es jedoch tief hinab. Der BVB und seine Fans haben sich zurückgekämpft. Die Geschichte wird sich nicht wiederholen.
»Die Ultras hatten eine Schlüsselrolle«
James M. Dorsey ist ein profunder Kenner des arabischen Fußballs und seiner Fankulturen. Reinhard Krennhuber sprach mit dem Politologen und Journalisten für das Südwind-Magazin über die Stadionkatastrophe von Port Said und die Rolle der ägyptischen Ultras beim Sturz Hosni Mubaraks.
Der Mann in Rot
Am 6. November 1986 nahm Alex Ferguson auf der Trainerbank von Manchester United Platz. 26 Jahre, 13 Meistertitel, fünf Cupsiege und zwei Champions-League-Titel später hat der 72-Jährige am Mittwoch bekannt gegeben, dass er sich nach Ende der Saison zurückzieht. Eine Annäherung an den Unnahbaren, an seine Leidenschaft, seine Weggefährten und seine Macht.
Ferguson und Knox: Zwei böse Bullen
Der Erfolg von Alex Ferguson war ohne seine Co-Trainer nicht denkbar. Archie Knox war der erste und wichtigste Verbündete, mit ihm entwickelte Ferguson sein System der Jugendarbeit. 1980 ging ihr Stern bei Aberdeen auf, sechs Jahre später wechselten sie gemeinsam zu Manchester United. Mit dem ballesterer sprach Knox über den Diebstahl von Ryan Giggs, explodierende Küchen und warum aus Alex Ferguson kein Jamie Oliver wurde.
Zwanzig Jahre Revolution
Die Champions League bringt Fans auf der ganzen Welt regelmäßig Fußball auf höchstem Niveau auf den Fernsehschirm. Den europäischen Großklubs beschert sie jährlich zweistellige Millioneneinnahmen. Die UEFA hat ihr Spitzenprodukt vor 20 Jahren jedoch nicht freiwillig kreiert, das optimale Format sucht sie bis heute.
Verheiratet mit Fenerbahce
Fenerbahce Istanbul blickt auf eine 106-jährige Geschichte zurück und kann auf einen Mann zählen, der diese pflegt. Alp Bacioglu ist seit acht Jahren Direktor des Klubmuseums. Im Interview spricht er über seinen friedlichen Fanatismus, die Vereinbarkeit zweier Liebschaften und Auswärtsfahrten in den 1960er Jahren.
Vergessene Eintracht
Mit dem fast sicheren Aufsteiger Eintracht Braunschweig steht der deutschen Bundesliga viel Tradition ins Haus: Neben Kutten, Hools und der Erfindung der Trikotwerbung hat der norddeutsche Verein auch einen langjährigen Fankonflikt im Gepäck.
Being Diego Maradona
Maradona ist nicht mehr jung, aber auf keinen Fall alt; vor allem soll ihn niemand für alt halten, schon gar kein Jüngerer. Maradona hat einmal in einem Unterklasseverein gekickt, meist nicht sehr lang. Warum aus der Profikarriere nichts wurde, ist aus seiner Sicht noch immer unverständlich. Selbstverständlich hätte er es weit bringen können, möglicherweise bis ganz oben, sich dann aber für ein anderes Leben entschieden. Aus freien Stücken.
Der Todesstern des Südens
Die Bundesrepublik Deutschland wird von Unruhen erschüttert. Der FC Bayern hat Borussia Dortmund Mario Götze weggekauft. Doch wer glaubt, der FC Bayern sei nur von dem Gedanken besessen, junge Talente aufzukaufen und die direkte Konkurrenz zu schwächen, irrt. Ein Kommentar aus roter Sicht von Benjamin Kuëss.
| 23.04.2013 mehr lesen
Götzendämmerung
Der Transfer von Mario Götze von Borussia Dortmund zum FC Bayern München sorgt für Aufruhr im deutschen Fußball. Einen Tag vor dem Champions-League-Halbfinalhinspiel gegen Real Madrid sitzt der Stachel bei den Dortmundern besonders tief. Ein Kommentar aus schwarz-gelber Sicht von Johannes Hofer.
»Meine Auffassung ist eine andere«
Nach der Entlassung von Peter Hyballa ist Markus Schopp zum Cheftrainer des SK Sturm aufgestiegen. Im März 2011 sprach Schopp für die Catenaccio-Ausgabe des ballesterer über Guardiolas Defensivgeheimnisse, Mourinhos Führungsqualitäten und sein Bekenntnis zum schönen Spiel.
Abgang im Forum
Der Wiener Sportklub sucht eine neue Vereinsführung. Präsident Udo Huber ist nach fünfjähriger Amtszeit auf eigenwillige Art zurückgetreten. Der Abgang des ehemaligen »Mr. Hitparade« erfolgt in einer kritischen Phase: Die Dornbacher kämpfen in der Regionalliga Ost gegen den Abstieg. Die Stadionsanierung und die Rückführung des WSK in den Wiener Sportclub sind ungelöst.
»Ich bin ein totales Mischmasch«
Zoran Barisic war für den SK Rapid bereits als Spieler, Nachwuchs- und Amateurtrainer tätig. Nach der Trennung von Peter Schöttel nimmt er zum zweiten Mal als Cheftrainer auf der Bank der Hütteldorfer Platz. Mit dem ballesterer sprach »Zoki« im Mai 2012 über gegenseitigen Respekt, aussterbende Käfigkicker und verschlossene Kabinentüren.
»Es geht um die Fankultur«
Um die Zukunft des Sportclubplatzes wird weiterhin gepokert. Architekten und Bauträger basteln im Auftrag der Wiener Stadtregierung im stillen Kämmerlein an Sanierungsplänen für das Stadion des Drittligisten. Klartext reden nur die Fans, die sich beteiligen wollen, aber nicht mitreden dürfen.
»Es gibt Leichteres«
Im Herbst beendet Rudolf Edlinger seine vierte Amtszeit als Rapid-Präsident und nimmt seinen Abschied. Im ballesterer-Interview spricht der ehemalige Finanzminister über windige Sponsoren und Namenspläne für ein neues Stadion – und erklärt, warum er sich bei zwei Müttern schriftlich entschuldigen musste.
Eine Kultur des Erschaffens
Um dem negativen Image von Fußballfans entgegenzuwirken, hat der FC Zürich in seinem Museum die Sonderausstellung »Fankultur – Szenen aus dem Stadion« gestaltet. Dessen Leiter Saro Pepe Fischer hat dafür sogar den Dauersupport auf Knopfdruck erfunden. Einen gestohlenen Doppelhalter vom Zürcher Derby durfte er trotzdem nicht ausstellen.
Die Stunde der Wahrheit
Mehr als 23 Jahre nach der Tragödie von Hillsborough hat im Herbst 2012 ein unabhängiger Bericht die Liverpool-Fans öffentlich rehabilitiert. Darin werden Manipulationen und ein Versagen der Behörden nachgewiesen. Ein später Erfolg für die Hinterbliebenen der 96 Opfer der Katastrophe.
»Wir Schwoaze ham Rassisten satt«
Nach den Beleidigungen gegen Richard Sukuta-Pasu in Ried stellt sich die Frage: Wie rassistisch ist der österreichische Fußball? Vereine, Medien und organisierte Fans haben großteils prompt und richtig reagiert. Experten fordern jedoch eine weitere Sensibilisierung, die wirksamer ist als Hörtests für Schiedsrichter.
Der Opportunist
Paolo Di Canio will von seiner Vergangenheit nichts mehr wissen. Er sei kein Faschist, sagt der neue Sunderland-Trainer, und möchte sich nur auf Fußball konzentrieren.
Barocke Funktionsmusik
Nach den nervenaufreibenden Champions-League-Viertelfinalspielen werfen wir einen Blick auf jenes Lied, das Mannschaften und Fans vor Spielanpfiff signalisiert, dass sie sich zumindest für 90 Minuten als Mitglied der europäischen Fußball-Elite fühlen dürfen: Die Champions-League-Hymne von Tony Britten.
| 10.04.2013 mehr lesen
»Manni, fahr durch!«
Seit 8. April 2013 ist Peter Neururer wieder Trainer des VfL Bochum. Er soll den Revierklub vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga retten. Im ballesterer-Interview spricht der Spezialist für den Klassenerhalt über die Rettung von Schalke und den Job des Feuerwehrmanns.
»Die Nummer Eins in Wien sind wir!«
Am Montag, 8. April findet um 19 Uhr in der Wiener Hauptbücherei der nächste Club 2x11 statt, der sich dieses Mal dem großen Wiener Derby im Laufe der Zeit widmet. Insgesamt sechs Austrianer und Rapidler aus drei Generationen werden am Podium Platz nehmen.







erscheint am 12. Juli 2013.
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