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Kernpunkte des Hillsborough-Berichts

Die Untersuchung des »Hillsborough Independent Panel« weist auf ein eklatantes Versagen der Einsatzkräfte hin. Sie kommt zu dem Schluss, dass es »eine Weile gedauert hat, bis die Polizei - trotz klarer Anzeichen von Chaos auf den Rängen - reagiert und Maßnahmen zur Rettung der eingequetschten Zuschauer ergriffen hat«.

Die Stunde der Wahrheit

cache/images/article_2061_96_140.jpg Mehr als 23 Jahre nach der Tragödie von Hillsborough hat im Herbst 2012 ein unabhängiger Bericht die Liverpool-Fans öffentlich rehabilitiert. Darin werden Manipulationen und ein Versagen der Behörden nachgewiesen. Ein später Erfolg für die Hinterbliebenen der 96 Opfer der Katastrophe.

»Die Sun muss vom Markt verschwinden«

Kenny Derbyshire war am 15. April 1989 als 23-Jähriger im Hillsborough-Stadion. Er überlebte das Unglück auf der Tribüne Leppings Lane, weil er von Zuschauern in den Oberrang gehievt wurde. Wenig später gründete der Liverpool-Fan mit Freunden die Kampagne »Justice for the 96«.

Quotenscheichs und Pechvögel

cache/images/article_1497_deutschlan_140.jpg WM-BLOG Vor 20 Jahren lag ihnen Deutschland nach dem Titelgewinn zu Füßen. Doch den Weltmeistern von 1990 fehlt heute der Glanz. Nur wenigen Akteuren brachte der Triumph von Rom wirklich Glück.

Glockenläuten und Zusammenrücken

cache/images/article_1489_deutschlan_140.jpg WM-Blog Clausen liegt weit oben. Im Pfälzer Wald. Bis zur nächsten Stadt sind es einige Kilometer. Die Clausener bleiben daher lieber unter sich. Bei Weltmeisterschaften rückten die Fans noch enger zusammen als bei den Spielen der Schwarz-Gelben im kleinen Stadion am Hanauer Ring.

Sir Mick, die Pechmarie

cache/images/article_1485_england_140.jpg WM-BLOG Er war als Glücksbringer angereist: Rockstar Mick Jagger drückte im Achtelfinale sowohl den USA als auch seinem Heimatland England die Daumen. Umsonst. Vor allem Englands Achtelfinal-Aus brachte Sir Mick die bittere Erkenntnis: You can`t always get what you want.

Angst vor dem Sheriff

cache/images/article_1464_deutschlan_140.jpg WM-BLOG Das 0:1 gegen Serbien hat die deutsche Idylle in Südafrika empfindlich gestört. Vor dem entscheidenden Spiel gegen Ghana suchten die Boulevardmedien nach einem potenziellen Bösewicht und fand ihn in Referee Carlos Simon aus Brasilien.

Doppelpass mit Obama

cache/images/article_1445_usa_140.jpg WM-BLOG In anderen Ländern verknüpfen Spitzenpolitiker die WM schon seit jeher mit einem möglichen Stimmungsaufschwung. In den USA setzte sich diese Erkenntnisse nur langsam durch. Doch Barack Obama weiß um den Motivationsschub, den der lange mit medialer Verachtung gestrafte Soccer seinem Land bringen kann.

Ein Brasilianer namens Helmut

cache/images/article_1443_deutschlan_140.jpg WM-BLOG Der eingebürgerte Cacau schaffte für Deutschland gegen Australien das schnellste Jokertor der WM-Geschichte. Abseits des Rasens machen ihn sein Glaube und seine Bescheidenheit zum stillen Star im deutschen Team.

Agostino zieht den Hut vor den Deutschen

cache/images/article_1428_deutschlan_140.jpg WM-BLOG Kaum ein Australier kennt den deutschen Fußball besser als Paul Agostino. Der 20-fache Nationalspieler der »Socceroos« bestritt in zehn Profijahren in Deutschland insgesamt 187 Ligaspiele für 1860 München. Zum heutigen Duell mit der DFB-Auswahl hat er seine eigenen Ansichten.

Der Kaiser und das Jawort

cache/images/article_1419_deutschlan_140.jpg WM-BLOG Die deutsche Nationalmannschaft sieht sich trotz des Ausfalls von Michael Ballack für die WM gerüstet. Mit weißen T-Shirts mit der Aufschrift »Yebo!« Zulu für »Ja« demonstrierten die DFB-Kicker bei ihrem ersten Training im Super Stadium des Townships Atteridgeville Zweckoptimismus. Die Rolle des Motivators übernahm derweil ein alter Bekannter: Franz Beckenbauer.

Der traurige Capitano

cache/images/article_975_ballack_140.jpg Michael Ballack wurde gegen Spanien zum Sinnbild der deutschen Finalniederlage. Vergeblich kämpfte der DFB-Kapitän gegen sein eigenes Trauma. Nach dem 0:1 von Wien musste er ein weiteres Mal zu bitteren Worten greifen.

Der Bayern-Faktor

cache/images/article_973_bayern_140.jpg Den Aufstieg ins Finale von Wien verdankt Deutschland vor allem den Stars des FC Bayern München. Bei der EURO 2008 feierte der »Bayern-Block« ein erfolgreiches Comeback.

Platini und die Kanzlerin

cache/images/article_971_angi_140.jpg Deutschland steht im EM-Finale und die fußballbegeisterte Regierungschefin Angela Merkel stiehlt allen die Schau. Zum Leidwesen ihrer Kritiker.

Mustafas Hoffnung

cache/images/article_968_gertur_140.jpg Mehr als zwei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln leben in Deutschland. Für viele von ihnen gibt es beim Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei keinen Verlierer.

Die Dossier-Spezialisten

cache/images/article_966_buschmann_140.jpg Die heimlichen Helfer der deutschen Nationalmannschaft sitzen an der Sport-Hochschule Köln. Dort wertet das »DFB Scouting Projekt« Informationen für Löw & Co. aus. Was für die Deutschen wirklich wichtig ist, verrät der Projektleiter im ballesterer fm-Interview.

China liebt das Ferkelchen

cache/images/article_959_schweini_140.jpg Das Viertelfinale Portugal gegen Deutschland brachte unter anderem eine Leistungsexplosion des Bastian Schweinsteiger. Für den Glamour-Boy aus München steht man auch in Fernost gern früh auf.

Sir Geoff, der Deutschland-Fan

cache/images/article_956_hurst_140.jpg Englands EM-Abstinenz treibt immer seltsamere Blüten. Ausgerechnet der Wembley-Held von 1966, Geoff Hurst, outete sich jetzt als Anhänger der deutschen Mannschaft.

Diplomatie am Würstelstand

cache/images/article_951_wurst_140.jpg Das Duell Österreich gegen Deutschland hatte viele Facetten. Die tiefsten Einblicke in die Fanseele gab es für Gäste aus der Bundesrepublik vor dem Spiel am traditionellen Wiener Schnellimbiss.

Das Cordoba-Comeback

cache/images/article_943_cordoba_140.jpg Ein Gespenst geht um in Deutschland: Das Trauma von 1978 und die Angst vor einem zweiten Turnier-Aus gegen Österreich sind urplötzlich wieder da.

Grillen mit Mister Boombastic

cache/images/article_933_shaggy_140.jpg Während der EM fährt ein »Fanbus« des Zweiten Deutschen Fernsehens kreuz und quer durch die beiden Gastgeberländer, um möglichst viel Stimmung einzufangen. Überraschungen für die Mitfahrer inklusive.

Wenn sich der Spaß aufhört

cache/images/article_926_img_2786_140.jpg Die großen Public-Viewing-Plätze sind auch in Deutschland voll mit halblustigen Eventfans und besoffenen Hurrapatrioten. Ein Lokalaugenschein aus Hamburg.

Der Chef sitzt in der letzten Reihe

cache/images/article_911_ger_team_140.jpg »Deutschland Ein Team Ein Ziel«. Die Aufschrift auf dem DFB-Mannschaftsbus könnte programmatischer kaum sein. Rund um das Gefährt glauben findige Boulevardjournalisten dieser Tage eines der letzten Geheimnisse rund um die deutsche Nationalmannschaft gelüftet zu haben. Geht es nach Bild, soll die Sitzordnung mit der heimlichen Hierarchie im Team identisch sein.

Tango mit den Mächtigen

POLITIK Die Nähe zu den führenden Politikern Argentiniens und Lateinamerikas war und ist Teil von Diego Maradonas Spiel. Ein riskantes Dribbling zwischen ehrlicher Bewunderung und politischem Kasperltheater.

Wunderknabe in der Warteschleife

cache/images/article_874_ger_team_140.jpg Marko Marin hatte seine Mama mitgebracht. Am Samstag saß der verhinderte Shooting-Star der deutschen Nationalmannschaft zusammen mit seiner Mutter und seiner Freundin auf der Tribüne der Gelsenkirchener Arena und verfolgte entspannt den 2:1-Erfolg im letzten EM-Test der DFB-Elf gegen Serbien.

Kölsche Lieder bei Pietro

Im Land des dreifachen Europameisters spricht man vor EM-Turnieren immer wieder über den »Ramba-Zamba-Fußball« von 1972 und die »Helden von Wembley« 1996, aber höchst selten von dem souveränen Triumph 1980 in Italien.

Kicken auf dem Hochhausdach

DEUTSCHLAND Hans Sarpei und Pablo Thiam vom VfL Wolfsburg gehören zu einer neuen Generation von deutsch-afrikanischen Bundesligaspielern. Profis im Spannungsfeld zwischen Vorbildfunktion und latentem Rassismus.

Der letzte Romantiker

SCHÖNGEIST Dragoslav Sekularac war der erste Superstar des jugoslawischen Fußballs. »Seki« begeisterte das Publikum durch sein elegantes Spiel und schockte es durch folgenschwere Ausraster. Ein Exzentriker, der bis heute als Genie verehrt wird nicht nur in Belgrad.

»OM ist ein Glaubensbekenntnis«

FORSCHUNG Der Romanist Martin Döring hat die Zusammenhänge zwischen Fußball und Politik in Südfrankreich untersucht und die gängigsten Sprachbilder rund um Olympique Marseille unter die Lupe genommen. Im Interview spricht er über die Identität und die integrative Magie von OM.

Happels Sport Verein

HAMBURG I Als Trainer führte Ernst Happel den Hamburger SV zu den größten Erfolgen seiner Klubgeschichte. Happels Schatten thront bis heute über dem norddeutschen Traditionsverein. Ein Bericht aus der Hansestadt auf den seinen Spuren.

Verstummende Fanzine-Stimmen

Fanzines beäugen die Entwicklungen im britischen Fußball seit den 80er-Jahren kritisch, aber auch mit einer guten Portion Ironie. Zuletzt ist die Zahl der erscheinenden Hefte dramatisch zurückgegangen. CARSTEN GERMANN über eine Schreibkultur, deren Vertreter sich zunehmend als einsame Rufer in der Wüste sehen.

Das Geheimnis des Heinz Bonn

ZWIESPALT Heinz Bonn galt in den 70er-Jahren als knallharter Verteidiger des Hamburger SV. Erst sein tragischer Tod enthüllte seine Homosexualität. Ein Bericht über einen von Verletzungen zermürbten Profi, der an der Angst vor dem Outing zerbrach.
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ballesterer # 120

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