Autor/in: Emanuel Van den Nest / 1 - 44/44
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Das niederländische 4-3-3

Ajax Amsterdam hat mit seinem 4-3-3 den Fußball der 1970er Jahre geprägt. Noch heute knackt die Mannschaft mit der Weiterentwicklung des Systems tiefstehende Gegner.

Der passende Spieler

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Viele Spieler kommen nur im richtigen System zur Geltung. Deni Alar profitiert beim SK Sturm vom schnellen Umschalten und von robusten Stürmerkollegen. 

Der Plan B

Österreichs Team ist bei der EM auch daran gescheitert, dass der Plan A gegen Ungarn ebenso wenig aufging wie Plan B gegen Island.

Abwartende Isländer

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In Island spielen zwar nur Amateure, dafür sind Nachwuchsarbeit und Infrastruktur höchst professionell. In den letzten Jahren hat sich das Nationalteam zu einer stabilen Mannschaft entwickelt, die trotz ihrer abwartenden Ausrichtung für Überraschungsmomente sorgen kann.

Kollers Kontinuität

Teamchef Marcel Koller setzt erfolgreich auf Kontinuität und Physis. Will sich das österreichische Team im Spitzenfeld etablieren, steht es nun vor dem nächsten Schritt.

Individuelle Klasse

Vor Kurzem noch abgeschrieben, hat der FC Barcelona den Weg zurück an die Spitze geschafft. Trainer Luis Enrique hat das Tiki-Taka vergangener Tage nicht aufgegeben, setzt aber stärker auf individuelle Qualität.

Der Tempowechsel

David Alaba profitiert von seinem neuen Teamkollegen Xabi Alonso. Der Spanier weiß, wann er das Spiel beruhigen und wann er es beschleunigen soll.

Das flache Flügelspiel

Flanken in den Strafraum alleine reichen nicht, um über die Seiten erfolgreich angreifen zu können. Romas Flügelstürmer Gervinho dribbelt und kombiniert auch gerne, wodurch sich das Spiel über den Flügel variabel gestaltet.

Die Abseitsfalle

Einst überraschte Ernst Happels Feyenoord damit gegnerische Angreifer, heute wird die Abseitsfalle nur noch selten gebraucht - sie gilt als zu riskant.

Das Gegenpressing

Red Bull Salzburg dominiert die Liga und überraschte in Europa. Die Erfolge der Salzburger sind auf ihr Gegenpressing zurückzuführen. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Angriffspressing muss man dabei weniger laufen.

Der Konter

Immer mehr Mannschaften setzen im internationalen Spitzenfußball auf Pressing und Ballbesitz. Die Teams von Jose Mourinho hingegen lauern auf Konter.

Das Freilaufen

cache/images/article_2199_taktiktotal-01_140.png Für die Wahl zum Weltfußballer ist dieses Jahr Thomas Müller nominiert, der sich durch seine Freilaufbewegungen einen Namen gemacht hat. Bei Chelsea kreuzt Fernando Torres gelungen seine Mitspieler.

Der direkte Weg zum Tor

cache/images/article_2116_untitled-1_140.jpg Die Austria hat sich in der abgelaufenen Saison dank ihres direkten Offensivspiels zum Meister gekürt. Abgestimmte Positionen, Laufwege und Pässe ermöglichten ein flüssiges Zusammenspiel.

Verteidigen im Raum

Mit der Etablierung der Raumdeckung hat sich das Verteidigen grundlegend verändert. Gegen den dominanten FC Barcelona hat sich die Abwehr des AC Milan mit dem Spiel ohne Ball beschäftigt und dabei hin- und hergeschoben.

Der Spielgestalter aus der Tiefe

cache/images/article_1975_77_taktik_140.jpg Er ist für den geduldigen Spielaufbau verantwortlich und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Der Spielgestalter aus der Tiefe mag zwar weniger Torvorlagen als sein offensiveres Pendant geben, Lücken in die gegnerische Verteidigung reißt er aber trotzdem. Mikel Arteta von Arsenal zeigt vor, wie man die Übersicht behält.

Gedämpfter Aufschwung

cache/images/article_1972_20121021_4193_140.jpg Österreichs Nationalteam steht so gut da wie noch nie, nämlich auf Platz 35 der Weltrangliste, und hat erstmals ein Play-off erreicht. Auch wenn aus der EM-Teilnahme nichts geworden ist: Die Erfolge kommen nicht von ungefähr, dahinter stehen internationale Erfahrung und ein Teamchef mit einem Plan für die Zukunft.

»Taktik Total«: Die Dreierabwehr

cache/images/article_1943_taktik_140.jpg Nach dem Siegeszug der Viererkette zu Beginn der 1990er Jahre galt sie lange Zeit als Relikt veralteter Fußballtaktik. In den vergangenen Jahren ist sie überraschend wiedergekehrt und findet in einer defensiven und einer offensiven Variante Anwendung. Die Rede ist von der Dreierabwehr.

Wie damals gegen Aston Villa

cache/images/article_1938_dsc_0292_140.jpg Hochsicherheitsspiel, »Hass-Griechen« und Sorge um die europäische Zukunft des SK Rapid viel war vor der Partie gegen PAOK Saloniki geschrieben worden. Am Ende sieht der ballesterer-Korrespondent im Hanappi-Stadion dank spielerischer Überlegenheit einen Heimsieg samt stimmungsvoller Atmosphäre. Weitere Abende in der Europa League können jetzt folgen.

»Taktik Total«: Der Spezialist

cache/images/article_1924_fm74_taktikillu2_140.jpg Trotz des allgemeinen Trends zur Vielseitigkeit ist der Spezialist im Fußball nicht ausgestorben. System, Spielweise und Mitspieler entscheiden darüber, ob sich sein Einsatz auszahlt. Der geradlinige Flügelstürmer Christopher Drazan ist eine Paradebeispiel dieses Typs.

Effizienz besiegt Dominanz

cache/images/article_1881_fm_emblog3_140.jpg Auch das zweite Gruppenspiel gegen den benachbarten Rivalen hat das deutsche Team gewonnen. Joachim Löw hat gegen dominante Niederländer wieder auf eine vorsichtige Taktik gesetzt, gegen Robben und Affelay bewusst doppeln lassen und dafür das zentrale Mittelfeld preisgegeben. Wieder ging der Plan auf.

Taktik Total: Der spielende Innenverteidiger

cache/images/article_1830_fm71_takti_140.jpg Nur verteidigen für den modernen Innenverteidiger hat es sich damit nicht. Der »Libero« von heute wird in Ballbesitz selbst zum angreifenden Spielmacher. Jan Vertonghen von Ajax Amsterdam macht es vor.

Taktik Total: Der »falsche« Neuner

cache/images/article_1809_fm70_takti_140.jpg Während der klassische Neuner verschwindet, ist der »falsche« im Kommen. Er schießt nicht nur Tore, sondern lässt sich auch zurückfallen, um der Deckung zu entgehen und das Spiel zu machen. Wayne Rooney zum Beispiel.

»Bis heute warte ich auf Stögers Medaille«

cache/images/article_1798_austria_mu_140.jpg Die Austria hat im Mai 2009 mit der Eröffnung des ersten vereinseigenen Museums in Österreich Pionierarbeit geleistet. Museumskurator Gerhard Kaltenbeck spricht im Interview über die Geschichte vieler besonderer Ausstellungsstücke.

Kein Platz für Krankls Barca-Dress

cache/images/article_1796_rapideum_140.jpg Im Dezember 2011 hat in Wien-Hütteldorf das »Rapideum« seine Pforten geöffnet. Kurator Thorsten Leitgeb hat den ballesterer durch das neue Museum des SK Rapid geführt und wenig bekannte Geschichten über Vereinsfarben, Tagebücher und einen steinalten Pokal ans Licht gebracht.

Ball und Platz für Japan

cache/images/article_1679_japan_140.jpg Brasilien vertraut auf individuelle Stärke, Deutschland schaltet schnell um, die USA kontern erfolgreich und Japan kombiniert. Die WM 2011 war auch eine Konfrontation verschiedener Spielauffassungen. Die wichtigsten Trends in der Analyse.

Offenbacher Denkmalpflege

cache/images/article_1662_kickers_140.jpg Die Offenbacher Kickers bekommen ein neues Stadion und die Fans feilen mit. Die Interessengemeinschaft Stadionbau setzt sich für den Wiederaufbau der zwei charakteristischen Flutlichtmasten ein und erhält dafür ungewöhnliche Unterstützung von einer Bank.

»Ich bin noch nie abgestiegen«

cache/images/article_1599_60topic_140.jpg Die Vienna geht am Freitag mit dem Match gegen St. Pölten in eine schwierige Frühjahrssaison. Auf die Nichtabstiegsplätze fehlen dem Schlusslicht der Ersten Liga sieben Punkte. Kapitän Eldar Topic gibt sich im Interview mit dem ballesterer dennoch kämpferisch und zuversichtlich.

»Krankl hat sich nur an Toren gemessen«

cache/images/article_1580_58weber_140.jpg Heribert Weber und Hans Krankl waren die Pole der erfolgreichen Rapid-Mannschaft der 1980er Jahre. Im Interview erzählt Weber vom schwierigen Verhältnis zwischen den beiden Rivalen um die Kapitänsschleife und erklärt, warum Krankl auch nach Kantersiegen angefressen sein konnte und es trotzdem ein Genuss war, ihm zuzuschauen.

Taktikcorner: Bemüht, aber unorganisiert

cache/images/article_1547_maierhofer_140.jpg »In drei, vier Jahren sind wir soweit«, warnte Berti Vogts im Anschluss an die 0:3-Niederlage seiner Aseris in Wien die Fußballwelt. So unterlegen waren sie im Duell mit Österreichs Nationalmannschaft aber nicht, das Ergebnis täuscht ein bisschen. Arnautovic und Co. gelangen zwar einige ansehnliche Aktionen, ein organisiertes Offensivspiel war über weite Strecken allerdings nicht zu erkennen.

Taktikcorner: Spaniens Hilfsdienste

cache/images/article_1498_taktik2_140.png WM-BLOG Das spanische Team zeigte gut formierten Deutschen im Halbfinale die Grenzen auf, das ballsichere und schnelle Kombinationsspiel bereitete Löws Mannen zu große Schwierigkeiten. Die variantenreichen Ballstafetten von Xavi, Iniesta und Co. funktionieren aber nur dank eines hervorragenden Spiels ohne Ball.

Taktikcorner: Uruguays Pressing

cache/images/article_1494_taktik2_140.png WM-BLOG Uruguay gehört zu den großen Überraschungen des Turniers, nicht zuletzt aufgrund seiner starken Offensive. Doch die greift nicht nur an und schießt Tore, sondern überzeugt auch durch frühes Verteidigen in der gegnerischen Zone.

Taktikcorner: Honduras Konter

cache/images/article_1475_taktik2_140.png WM-BLOG In den Schlussminuten des letzten Gruppenspiels gegen die Schweiz kam das Team von Honduras zu zahlreichen Konterchancen. Kein Wunder, warf die »Nati« doch fast alles nach vorn, um den Aufstieg ins Achtelfinale doch noch möglich zu machen. Daraus ergab sich den Honduranern bei Gegenstößen viel Raum.

Taktikcorner: Stürmisches Mittelfeld

cache/images/article_1462_taktik2_140.png WM-BLOG »Die spielen nur mit einem Stürmer? Ganz schön defensiv!« Nicht selten reagiert so das Fußballpublikum, wenn nominell nur ein Stürmer aufgeboten wird. Was beim Catenaccio oder anderen Defensivformationen seine Berechtigung haben mag, traf auf das deutsche 4-5-1 gegen Australien auf keinen Fall zu.

Taktikcorner: Mexikos Viererkette

cache/images/article_1439_taktik2_140.png WM-BLOG Die Aufstellung auf dem Papier ist nur eine Annäherung daran, was wirklich auf dem Platz geschieht. Genau das zeigt der Blick unter den Sombrero. Beim Eröffnungsspiel der WM gegen Südafrika gab Mexikos Teamchef Javier Aguirre vor Anpfiff eine 4-3-3 Formation bekannt, im Detail war es jedoch ein 4-1-2-2-1.

Fortgehen oder Profi werden

cache/images/article_1297_47uzunluxb_140.jpg Talent, Einstellung oder Ausbildung? Der Königsweg zur Fußballerkarriere ist noch nicht gefunden. Auf welchen Pfaden Nachwuchskicker heute gehen, haben sie dem ballesterer erzählt. Vier Wiener Jungprofis über das Verhältnis zu ihren Vorbildern, die schwierige Entscheidung zwischen Schule und Fußball und das, was sie sonst noch von ihren Altersgenossen unterscheidet.

»Ich bin doch ein Araber«

cache/images/article_1293_45tourk01_140.jpg Rifaat Tourk war der erste arabischstämmige Israeli in der Olympia- und Nationalmannschaft. Mit dem ballesterer sprach die Klublegende von Rapids Europa-League-Gegner Hapoel Tel Aviv über Demütigungen auf dem Feld, raketenartige Torschüsse und seine Bemühungen um ein friedliches Zusammenleben in Israel.

Gelernte Geschichte

cache/images/article_1254_rapidschal_140.jpg Am Samstag feierte der SK Rapid sein 110-jähriges Jubiläum mit einem Spiel gegen den FC Schalke 04. Im Rahmen der Neuauflage des Finales um die »Deutsche Meisterschaft« von 1941 wurde auch an die gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen des Matches erinnert.

Ruttensteiner will mehr Platz für Talente

cache/images/article_1253_ruttenstei_140.jpg Willi Ruttensteiner kann sich mittelfristig eine Aufstockung von Österreichs höchster Spielklasse vorstellen. Im Zuge der Diskussion über die Ligareform sprach der Technische Direktor des ÖFB mit dem ballesterer über den steigenden Output der Akademien und die Entwicklungen des Nachwuchses im internationalen Vergleich.

Korkmaz: »Es geht auch anders!«

cache/images/article_1231_korkmaz_140.jpg Ümit Korkmaz hatte in seiner ersten Saison bei Eintracht Frankfurt mit argem Verletzungspech zu kämpfen. Im Saisonfinale überzeugte er aber mit guten Leistungen und schoss auch ein Tor. Für das FairPlay-Jugendmagazin sprach der türkischstämmige Wiener mit dem ballesterer über seinen Umgang mit Rassismus, die Frankfurter Fans und die Qualität der deutschen Bundesliga.

Unentschieden vor vollem Haus

cache/images/article_1200_fhtderby_140.jpg Knappe 6.000 Zuschauer ließen sich am vergangenen Freitag in Dornbach den Schlager der Regionalliga Ost zwischen dem Wiener Sportklub und der Vienna nicht entgehen. Trotz der tollen Kulisse blieb das Spiel hinsichtlich des Ergebnisses eine Nullnummer. Richtig spannend wurde es erst in der Schlussphase.

Derbytime in Dornbach

cache/images/article_1191_derbytime_140.jpg »Sat1, RTL, Eurosport und DSF waren da«, scherzt Sportklub-Kapitän Ingomar Szabo im Vorfeld des Ostliga-Derbys zwischen dem Wiener Sportklub und der Vienna am Freitag in Dornbach (19.30 Uhr). Und Salmin Cehajic ergänzt seinen Co-Kapitän: »CNN war auch da.« Natürlich hinken die Aussagen der beiden WSK-Leistungsträger hinsichtlich des Medienhypes ein bisschen. Doch eines ist gewiss: Das kleine Wiener Derby ist auf Regionalliga-Niveau an Brisanz kaum zu überbieten.

Plausibel verklickerte Fananliegen

cache/images/article_1163_brigata01_140.jpg Nach ihrem erfolgreichen Kampf gegen Hannes Kartnig ernten die Fans von Sturm Graz die verdienten Früchte. Die Kurve ist voll und das Klima mit den anderen Stadionbesuchern von Respekt geprägt. Oliver Parfi von der Brigata Graz spricht im ballesterer-Interview über den Imagewandel der Sturm-Fans, sein Verhältnis zur Politik und die Grenzen der Selbstinszenierung.

Gemeinsam statt einsam

cache/images/article_1154_39ultras_w_140.jpg Ob Abgehobenheit, Elitismus oder schlicht Einfallslosigkeit, die Ultrà-Fankultur kennt viele Vorwürfe. Dazu kommt die vermeintliche Glaubensfrage zwischen britischem und italienischem Stil. Österreichs Fankurven sind von brutalen Religionskriegen allerdings weit entfernt.

Ballesterer # 120

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