Autor/in: Georg Spitaler / 1 - 31/31
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Im Feld des Populären

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Seit den 1980er Jahren erforscht die Soziologin Gabriele Klein unterschiedliche Jugend- und Musikszenen. Im Gespräch erklärt sie, wie zwei transnationale Kulturen zueinander fanden und warum sich Geschlechterentwürfe im Fußball und Hip-Hop ähneln.

Vom Donaustrand an die Copacabana

cache/images/article_2285_253-1949_-_in_sao_paulo_s_140.jpg 1949 wurde der SK Rapid zu einer Tournee nach Brasilien eingeladen, zwei Jahre später folgte der FK Austria. Während Rapid mit einem neuen Spielsystem heimkehrte, hinterließ auch die Austria ihre Spuren am Zuckerhut.

Das Feldherrenglück is a Vogerl

Am 29. Mai 1960 beginnt die österreichische Nationalmannschaft unter Trainer Karl Decker eine ungeahnte Siegesserie. Bei nur einer Niederlage in zehn Spielen schlägt das »zweite Wunderteam« in eineinhalb Jahren fast alle großen Teams des Kontinents. Dennoch verzichtet der ÖFB freiwillig auf eine Teilnahme an der WM 1962.

»Bis heute warte ich auf Stögers Medaille«

cache/images/article_1798_austria_mu_140.jpg Die Austria hat im Mai 2009 mit der Eröffnung des ersten vereinseigenen Museums in Österreich Pionierarbeit geleistet. Museumskurator Gerhard Kaltenbeck spricht im Interview über die Geschichte vieler besonderer Ausstellungsstücke.

Kein Platz für Krankls Barca-Dress

cache/images/article_1796_rapideum_140.jpg Im Dezember 2011 hat in Wien-Hütteldorf das »Rapideum« seine Pforten geöffnet. Kurator Thorsten Leitgeb hat den ballesterer durch das neue Museum des SK Rapid geführt und wenig bekannte Geschichten über Vereinsfarben, Tagebücher und einen steinalten Pokal ans Licht gebracht.

»Rosa ist peinlich«

cache/images/article_1705_almut-sül_140.jpg In ihrem Buch »Fußball, Frauen, Männlichkeiten« präsentiert die Ethnologin Almut Sülzle ihre Feldforschung zu Männlichkeit und Fußball. Im Interview mit dem ballesterer erklärt sie, welche Freiräume Frauen in der Fankurve finden und was das Stadion mit den Männergruppen aus den 1980er Jahren zu tun hat.

Rezension: Österreichische Weltenbummler

cache/images/article_1703_65rez_legi_140.jpg Die Geschichte dieses Buchs beginnt vor über 100 Jahren in der k.u.k. Monarchie, als die ersten Wiener Fußballer zu Vereinen in Budapest und Prag wechselten. Sie nimmt Fahrt auf im Jahr 1904, als der Vienna-Tormann Karl Pekarna von den Glasgow Rangers engagiert und damit zum ersten österreichischen Profi wurde.

»Wir wollen den Titel«

cache/images/article_1657_sund2_140.jpg Pia Sundhage hat Fußball über vier Jahrzehnte auf drei Kontinenten gelebt. Im Interview spricht die schwedische US-Teamchefin über ihre Kindertage als vermeintlicher Bub, systematische Benachteiligungen von Frauen und den entwaffnenden Charme der Songs von Bob Dylan.

»Die Leute schauen nicht zu!«

cache/images/article_1634_markovits_140.png Der Politologe Andrei S. Markovits hat als einer der ersten Sozialwissenschafter über den Fußball in den USA geforscht und Theorien zum amerikanischen Sonderweg begründet. Im ballesterer-Interview spricht der Manchester-United-Fan über den aktuellen Status des Frauenfußballs in den USA, den Aufholprozess von klassischen Fußballländern wie Deutschland und seine Erwartungen für die WM.

Delogiertes Erbe

cache/images/article_1620_meisl_dsh__140.jpg Die Erhaltung der Wohnung Hugo Meisls als Gedenkort im Wiener Karl-Marx-Hof ist gescheitert. Ende März mussten die Nachfahren des Wunderteam-Verbandskapitäns die Gemeindewohnung, in der bis vor kurzem Meisls Tochter Martha gewohnt hatte, an »Wiener Wohnen« retournieren.

Parteigenossen und grün-weiße Schlurfs

cache/images/article_1615_cover_grü_140.jpg Der Sportklub Rapid stellte sich nach dem »Anschluss« Österreichs an das Deutsche Reich schnell auf die neuen Machthaber ein. So eifrig sich ein Großteil der Funktionäre um die Mitgliedschaft in der NSDAP bewarb, so eifrig wollten sie nach der Befreiung 1945 von ihrer Vergangenheit nichts mehr wissen.

Ein neues Heim für das Wunderteam?

cache/images/article_1518_glocke_140.jpg Die Enkel von Hugo Meisl möchten, dass aus der ehemaligen Wohnung ihres berühmten Großvaters im Karl-Marx-Hof ein Museum wird. Das Projekt stößt jedoch auf Widerstände.

Von Linz nach Johannesburg

cache/images/article_1410_rautmann_0_140.jpg Der ehemalige LASK-Spieler Walter Rautmann ging in den 1960er Jahren nach Südafrika. Dem ballesterer erzählte er vom Fußball unter der Apartheid, dem Einfädeln zahlreicher Transfers von südafrikanischen Spielern nach Österreich und wie er zu seinem Trainernamen »Mister Fixit« kam.

Im Wohnzimmer der Legende

cache/images/article_1321_meisl_dsh__140.jpg Mit der Veröffentlichung ihrer Biografie über Hugo Meisl haben dessen Enkel Wolfgang und Andreas Hafer ein Stück eigener Familiengeschichte aufgearbeitet. Im ballesterer-Interview räumen sie auf mit Klischees über ihren Großvater und sprechen über Schwarze Löcher bei Österreichs Fußballverbänden, die Bedeutung des Wunderteams für das rot-weiß-rote Nationalbewusstsein und die mangelnde Distanz Meisls zum Austrofaschismus.

100 Jahre Wacker Wien

Vor 100 Jahren wurde der SC Wacker in Wien gegründet. Ein Gespräch über vergangene Höhepunkte und sympathische Neuanfänge mit der Wacker-Legende »Turl« Wagner und Otto Neu, dem Vizeobmann des auferstandenen Meidlinger Klubs.

Kommentar: Sichtbare Vielfalt?

Wenn der nationale EM-Hype etwas Positives haben kann, dann die Tatsache, dass nach gut 30 Jahren endlich die Kinder der zweiten »Gastarbeiter«-Generation im Nationalteam Fuß gefasst haben.


»Ich bin der Kuljic und nicht der Huber«

INTERVIEW Sanel Kuljic war einer von sechs Vertretern der Zweiten Generation in Josef Hickersbergers letztem Teamkader. Seinen Namen hat er vom bosnischen Vater, die Staatsbürgerschaft von der österreichischen Mutter. Ebenfalls in die Wiege gelegt wurde dem Stürmer sein Torriecher. Dass es neben Talent auch harter Arbeit bedarf, um sich durchzusetzen, habe er erst nach einigen Schicksalsschlägen erkannt.

Von Novi Sad nach Simmering

LEGIONÄRE  Über 300 Fußballer aus dem ehemaligen Jugoslawien arbeiteten in den letzten 50 Jahren in der Bundesliga. Hier Spieler aus vier Jahrzehnten über ihre Zeit in Österreich.


Milan Radojev, Georg Spitaler | 05/2008 mehr lesen

Lost Grounds

Vor 81 Jahren wurde der Wacker-Platz in Wien-Meidling eröffnet. Ein halbes Jahrhundert lang sollte er als Sinnbild für die Hochblüte und den späteren Verfall der traditionsreichen Wiener Vorstadt-Fußballkultur dienen.

Florida? Auch Boris Becker hat dort gelebt!

PHILOSOPHIE   Klaus Theweleit schrieb Bücher über Pocahontas und Fußball als Tor zur Welt. Der Professor für Kunst und Theorie in Karlsruhe sprach über Fußball-Nationalismus, den WM-Hype, linke Fans und warum Deutsche Florida als Wohnort meiden sollten.
Ronald Heinz, Georg Spitaler | 05/2008 mehr lesen

Zwischen Aufbruch und Stillstand

CHRONIK Erst ein einziger Fußballprofi hat es gewagt, sein Schwulsein öffentlich zu machen. Für viele Kicker und Funktionäre ist Homosexualität im Fußball weiterhin ein Tabu und Basis für Diskriminierungen. Dennoch haben sich auf internationaler Ebene auch Anzeichen für eine Veränderung gefunden.

Der vergessene Propagandist

GESCHICHTE Das publizistische Multitalent Leo Schidrowitz schrieb einst das Standardwerk zur österreichischen Fußballgeschichte. Der ballestererfm begab sich auf seine Spuren.

Fußball unterm Hakenkreuz: Der Sekretär

cache/images/article_447_lopper-nor_140.jpg ZEITZEUGE Norbert Lopper war fast drei Jahrzehnte lang Klubsekretär der Wiener Austria und die rechte Hand des legendären Präsidenten Joschi Walter. Seine schrecklichen Jugenderlebnisse waren jedoch gezeichnet von Flucht, Haft und Überleben im KZ. Am 18. April ist Norbert Lopper im Alter von 95 Jahren gestorben. In der 30. ballesterer-Ausgabe haben wir ihn in der Reihe „Fußball unterm Hakenkreuz“ porträtiert.

Er war Weltklasse. Aber leichtsinnig.

SPIELERLEGENDEN Alfred Körner und Otto Fodrek erinnern sich an ihre gemeinsame Zeit mit Ernst Happel.

Die Ware Mensch

ÖKONOMIE Das Professional Football Players Observatory untersucht den europäischen Fußballarbeitsmarkt. Dessen Mitbegründer Raffaele Poli sieht eine gesteigerte Mobilität der Spieler und wünscht sich mehr Regulierung.

»Beckham-Effekt kann nur helfen«

In seinem neuen Buch liefert der Politologe Andrei S. Markovits einen transatlantischen Vergleich von Fußball und Politik in Europa und den Vereinigten Staaten. Im Interview mit dem ballestererfm spricht er über die Perspektiven des amerikanischen Soccer, den europäischen Hooliganismus und seine Jugend in Wien.

Flüchtlingskinder, Gastarbeiter und echte Österreicher

ESSAY Migranten haben den österreichischen Fußball seit jeher entscheidend mitbestimmt. Durch die schleppende Integration von Kickern der Zweiten Generation wurde aber in der jüngeren Vergangenheit eine Chance verspielt. 

Wien - Fluchtpunkt für Puskas und Co.

UNGARN Zehntausenden Ungarn flohen 1956 nach Österreich. Darunter auch viele Fußballer. Eine Erinnerung an die Ankunft des kürzlich verstorbenen Ferenc Puskás und seiner Kollegen.

Die Liebe der Fans ist sehr wankelmütig

Ein Gespräch mit Andreas Rudas veranschaulicht die Veränderungen von Politik und privatisierter Wirtschaft in Österreich.

Ihr Einsatz, bitte!

Pasching heißt jetzt Supefund. Superfund heißt ein Investment-Fonds der österreichischen Firma Quadriga. Quadriga heißt ein antiker Streitwagen mit vier Pferden. Spolche Sponsoren können in Luft aufgehen, fürchtet der ballesterer fm. 


Cultural Passport Needed

Was ist dran am Bild des »rassistischen« Millwall FC?
Autor/in: Georg Spitaler / 1 - 31/31
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ballesterer # 121

Der nächste Ballesterer

Der nächste ballesterer fm erscheint am 18.05.2017.

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