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Pisa und kein Ende

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Keine Mannschaft, kein Trainer, kein Stadion – so startete Aufsteiger Pisa in die italienische Serie B. Mittlerweile ist der Präsident verhaftet, die Verkaufsverhandlungen stocken, und das Chaos rund um den Verein wirft ein düsteres Licht auf den gesamten italienischen Fußball. 

Provinzielle Vorreiter

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Terracina Calcio ist bankrott – wieder einmal. Jetzt nimmt eine Gruppe von Fans die Geschicke des italienischen Kleinvereins selbst in die Hand. Mit dem Versprechen auf demokratische Mitbestimmung und Transparenz will sie bürokratischen Hürden und der Skepsis der hauseigenen Ultras trotzen. 

Was war Ultra in Italien?

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Fast zehn Jahre sind vergangen seit diesem traurigen Novemberabend in der Viale Bligny in der östlichen Peripherie Mailands. Männer um die 50, 60 Jahre, die die Stufen des hässlichen Fabrikgebäudes herabsteigen und von der wartenden Masse mit Applaus, Umarmungen und Tränen empfangen werden. Ende. Aus. 

"Die Stadien sind leer"

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Eine neue Fankarte mit Kreditkartenfunktion sorgt für Unmut in den türkischen Kurven. Fanaktivist Basar Yarimoglu spricht im Interview über fehlenden Datenschutz, Massenverhaftungen und Erdogans neue Türkei.

Und sie bewegt sich doch ...

Es tut sich etwas in Italien. Eine schon fast nicht mehr möglich geglaubte Annäherung zwischen Ultras und Politikern deutet sich an. Bei einem Treffen in der kommenden Woche soll es um Stadionverbote und den Fanausweis "Tessera del Tifoso" gehen.

Menschen der Kurve

cache/images/article_1973_ultras-catania-1_140.jpg Marode Stadien, Spielmanipulationen und jahrzehntelange gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Staatsmacht und Fans, an deren Ende die Ultras aus vielen Kurven verschwunden sind: In Italien lässt sich der »moderne Fußball« in ­seinem Verfallsstadium beobachten. Das will die Doku »Verrückt nach Fußball« zeigen, die ab Mitte November im deutschen Fernsehen zu sehen ist.

High Fidelity

Der Fanausweis »tessera del tifoso« war vom italienischen Innenministerium als Wundermittel angepriesen worden: Er sollte die Gewalt aus den Stadien verbannen, den Fußball für Familien attraktiv machen und den Klubs ordentliche Merchandise-Einnahmen bringen. Jetzt ist der umstrittene Ausweis Geschichte. Für die Fans ist das aber noch lange kein Grund zum Feiern.

»Arbeiter, du Arschloch!«

Wer in der DDR Fußball schauen wollte, brauchte gar nicht auf die Idee zu kommen, den Fernseher einzuschalten. Wer etwas erleben wollte, musste schon ins Stadion gehen. Dorthin, wo die Fans zwar Schnauzer, aber keine Frisuren trugen und wo die Würstchen aus dem Kombinat überall gleich schmeckten. Erinnerungen an Stahl Thale und eine Jugend in der DDR.
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