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Es hat niemanden interessiert

Tanja Walther, ehemalige Spielerin beim deutschen Bundesligaklub Turbine Potsdam, erzählt von ihren Erfahrungen in Deutschland und den USA.

Vereinsnamen: Spanien

SERIE Beim Schreiben spanischer Vereinsnamen ist Vorsicht geboten. Wer sich vertippt, kann damit eine ganze Nation beleidigen oder sich in die Nähe des Faschismus rücken.

Fünf Auswärtsspiele die Woche

HINGABE Der ehemalige Stahlarbeiter und Briefträger John Dawson (62) hat in seinem bisherigen Leben mehr als 8.000 Fußballspiele besucht. Wir haben ihn und seinen langjährigen Groundhopper-Kollegen Graeme Clarke (48) drei Tage lang begleitet.
Fotos:
Dieter Brasch

Mit Lupe und Lesebrille

LEIDENSCHAFT Nächtelang brütete Leopold Pernegger über seinem privaten Archiv.  Zwischendurch ging der frühpensionierte Eisenbahner auf Reisen, kaum ein Stadion hat er dabei ausgelassen. Dem ballestererfm vertraute der 56-Jährige einige Monate vor seinem Tod die umfangreiche Sammlung an.

Zeit der Auf- und Abstiege

cache/images/article_823_shaun_ivan_140.jpg Die Union Saint Gilloise ist abgestiegen. Da ist selbst der Aufstieg des AFC Wimbledon nur ein schwacher Trost.

Tricksen ist kein Honiglecken

KUNSTGABERLN Michael Moritz lehrt Schauspiel am Reinhardt-Seminar, liebt Bayern München und übt in Wiener Gemeindebauten mit ortsansässigen Kindern und Jugendlichen Fußballtricks. Verspielt und diszipliniert zugleich so lernte man den deutschen Ballkünstler bei einem seiner Workshops kennen.

Hollywood muss aufs Tableau

INTERVIEW Einem Ernst Happel ist nichts unmöglich. Auch nicht, posthum ein Interview zu geben.

Sogar wenn es regnet ist Bosman schuld!

RECHT Der belgische Anwalt Luc Misson gewann mit Jean-Marc Bosman den bekanntesten
Rechtsstreit der Fußballgeschichte. In seiner Kanzlei in Liège erzählte er von seinem Kampf gegen das Fußballestablishment, der Rückkehr in die Prä-Bosman-Ära und einem aktuellen Luxemburger Prozess, in dem die UEFA wieder schlechte Karten hat.

Standard setzt nach 25 mageren Jahren neue Maßstäbe

cache/images/article_248_preudhomme_140.jpg Lüttich löst Brüssel als Belgiens Fußballhauptstadt ab. Die Schlüsselspieler des neunten Meistertitels von Standard Liège waren beim letzten Triumph 1983 noch gar nicht geboren.

Licht aus in Brüssel

7 Spiele, 0 Punkte, Torverhältnis 5:23. Jedes Mittel scheint der Chefetage des FC Brussels recht zu sein, um ihren Verein in den Abgrund zu führen.

Belgische Blitzgneißer

Österreich übte gegen Deutschland, Frankreich gegen Spanien, Tschechien gegen Polen - halb Europa konzentriert sich auf die EM-Vorbereitung. Belgien hat das nicht notwendig. Es ist nicht qualifiziert und gönnte sich bis kurz vor seinem Testmatch einen skurrilen Streit über Dressenfarben und Aufstellung - des gegnerischen Teams.

Rassist, Assist, oder was ist?

Ein Kongolese bedankt sich bei seinem flämischen Chef für dessen rassistische Bemerkungen mit zwei Toren. Ein frankophoner Schiedsrichter unterbricht ein Match wegen antiwallonischer Sprechchöre. Einem flämischen Stadionsprecher kommen Rassisten und Assistenten durcheinander. Belgien und seine Kommunikationsprobleme.

Brüssels hausgemachte Krise

Neben dem neuen Rekord von bald 150 Tagen erfolgloser Regierungsverhandlungen durch die flämischen und wallonischen Mitte-Rechtsparteien beherrscht derzeit ein rassistischer Ausrutscher von FC-Brussels-Präsident Vermeersch die belgischen Medien.

Kritisieren ist keine Kunst!

EURO-EVENT Unter dem Motto »EM 2008: Europa zu Gast in Österreich!« findet am Wiener Heumarkt bis Ende September eine Sandskulpturenausstellung statt. 

Regelnebel: Der erzwungene Eigenbau

Von »Nachwuchsförderung« und »Kontinuität« wird viel geredet auf den Fußballplätzen und in ihren Kantinen. Die Vereine scheren sich nicht um ihren eigenen Nachwuchs, heißt es, und: Die Spieler wechseln die Vereine wie die Unterhosen. Einige Landesverbände versuchen gegenzusteuern und Spieler wie Vereine zu mehr Bodenständigkeit zu bewegen.

Klubnamen: Der Dampf der Loks

Der Zug der Zeit hat vor allem im osteuropäischen Spitzenfußball immer noch schöne Relikte des Eisenbahnersports an Bord. KLAUS FEDERMAIR hat seine Ohren auf die Schienen aus der Vergangenheit gelegt.

Allein mit Zizou

Der Wiener Kulturverein "Aktionsradius Augarten" veranstaltete am letzten Dienstag im November eine lange Nacht des Zinédine Zidane und ließ dabei gemischte Gefühle aufkommen.

Queergepasst

Jede europäische Großstadt hat ihre Schwulenszene. In Deutschland gibt es seit ein paar Jahren auch einschlägige Fanklubs. KLAUS FEDERMAIR und WOLFGANG PENNWIESER besuchten deren Mitglieder in Hamburg und Berlin und erfuhren von einem schwulen Rapid-Fan, woran es in Wiener Stadien mangelt.

Der Prophet, dessen Worte es noch zu deuten gilt

Lothar Matthäus wurde aus einer anderen Welt zu uns gesandt, um Großes zu wirken. Genau so spricht er auch.

Lexikon: Mannschaft, la (frz.)

Synonym für das deutsche Fußballnationalteam. Während die auch im deutschen Sprachraum beschworene »squadra azzurra« als geflügeltes Wort direkt aus dem Italienischen übernommen wurde und die auch in der Schweiz, Deutschland oder Österreich bekannte »selecao« in Brasilien zumindest ein Auswahlteam bezeichnet, hat sich mit der M. geradezu eine deutsche Banalität als vermeintliche Besonderheit in die französische Sprache eingeschlichen.

Ringen um die neue Weltordnung

Für FIFA-Präsident Blatter sind sie »eine kleine Gruppe, die sich über die fundamentalen Grundsätze der Demokratie hinwegsetzt«. Selbst nennen sich die 18 in der G-14 organisierten Großvereine »die Stimme der Klubs«. Geschäftsführer Thomas Kurth erläutert im Gespräch mit KLAUS FEDERMAIR seine Vorstellungen einer neuen Machtverteilung im Weltfußball.

Vercoacht von höchster Stelle?

Fußball hat nichts mit Politik zu tun? Warum coacht dann Frankreichs Premierminister mit Argentinien den gefährlichsten Konkurrenten aus dem Bewerb?

Meine WM-Heldin

Jede WM hat ihre Helden, manche auch Heldinnen. Zum Beispiel eine Brüsseler Polizistin, die nach Portugals Einzug ins Semifinale mutterseelenallein den Autokorso bekämpfte.

La Panenkette

Panenka sicherte sich mit seinem legendären geschupften Heber im EM-Finale gegen Deutschland seinen ewigen Platz auch in den französischen Wörterbüchern. Der erste ukrainische Torschütze gegen die Schweiz verkleinerte 30 Jahre später den Ruhm des Tschechen.

Schicksalhafte Begegnungen - die Antithese

Warum man einmal angefangene Sätze zu Ende sprechen sollte.

Portugal, du hast mich wieder!

Es gibt mehrere Gründe, warum ich meine alte Liebe für Portugal wieder entdeckt habe. Einer davon: Luis Figo spielt plötzlich Fussball!

Togo-Fans im Kerker der Festung Europa

Während sich europäische Fans über Kontrollen beim Stadionbesuch ärgern, dürfen zwölf Afrikaner erst gar nicht europäisches Territorium betreten.

Schweini-Watch-Watchdog, die Erste

Der ballesterer ist eine vorbildlich demokratische Institution. Deshalb wird dem mächtigen Chefredakteur Kraft ab sofort eine Kontrollinstanz zur Seite gestellt, die sich für entrechtete deutsche Profifußballer einsetzt.

Neulinge

WM-Neulingen wird im Allgemeinen keine Chance auf Erfolg eingeräumt. Eine erste Zwischenbilanz.

Der rätselhafte Overkill

Seit Monaten beschäftigen sich die Medien intensiv mit der Lederwuchtel, auch solche, die den Fußball sonst meiden wie der Teufel das Weihwasser. Warum eigentlich?

Au revoir, Saint Gilles!

Letztes Heimspiel der Union Saint-Gilloise vor dem Abschied Eures Flachlandkickreporters von Brüssel. Zum Glück sieht man sich in allen drei Landessprachen wieder: Tot ziens, au revoir, auf Wiedersehen!

Ein sportlicher Höhepunkt in Mitten der belgischen Farce

Im Herzschlagfinale zwischen RSC Anderlecht und Standard Liège haben die Brüssler nach einem Sieg im direkten Duell wieder die Nase vorn. Die Entscheidungen über Absteiger bzw. Aufsteiger aus der Division 2 fallen hingegen am Grünen Tisch und versetzen die Fans in ungläubiges Staunen bis blankes Entsetzen.

Freiheit für Conceicao!

Nach Sergio Conceicaos Spezialauszucker im Cupspiel gegen Zulte-Waregem muss Standard Liège nicht nur im Titelkampf auf seinen portugiesischen Superstar verzichten.

Österreich holt den Troika Cup

In Brüssel duellierten sich die Auswahlen der letzten, der derzeitigen und der kommenden EU-Präsidentschaft. Österreichs EU-Bürokraten bedankten sich für die kurzzeitige Entlassung aus ihren Büroräumen artig mit einem historischen Triumph.

Infernalische Wochen

Einvernahmen von Spielern, Trainern und Managern, die Inhaftierung eines der beiden Hauptverdächtigen im Wettskandal, nebenbei die Eröffnung des Prozesses im Fall Oulmers. In Belgien ist es nach wie vor schwer, sich auf das Geschehen auf den Spielfeldern zu konzentrieren.

Täter oder Opfer?

Die ersten Geständnisse im belgischen Wettskandal sprechen von mindestens 18 geschobenen Spielen und Morddrohungen.

Die Zehn Gebote der Anti-Mafiosi

Spielern wird vorgeworfen, Abseitspfiffe nicht kritisiert zu haben, ein Trainer verteidigt sich mit dem Verweis auf ein der Enttäuschung nach einer Niederlage entsprungenes Handgemenge im Kabinengang. Der belgische Wettskandal offenbart erstaunliche moralische Ansprüche an die Aktiven. ballesterer online hilft mit einem Verhaltenskodex.

Die Maske ist gefallen

Der anonyme "Zeuge" aus der flämischen Wettskandaldokumentation hat seine Identität preisgegeben. Eric Thomas will "aus Liebe zum Fußball" diesen von den "fauligen Äpfeln" befreien.

Wetten, Skandal bringt Quote?

Der Millwall-Effekt hat wieder zugeschlagen. Wenige Stunden, nachdem in Wien der brandneue ballesterer mit Schwerpunkt "Wettfieber" die Druckerei verlassen hatte, stürzte ganz Belgien ins Wettskandaldelirium. Der Brussels-Präsident schließt sich den Spekulationen an und verdächtigt auf gut (Un-)Glück die eigenen Spieler.

Die Wegwerfkicker

Auf einen Samuel Etoo kommen Dutzende junge Afrikaner, deren Traum vom Ruhm in der Gosse einer europäischen Stadt endet. Der ballestererfm berichtet, wie Belgien zur Drehscheibe eines schmutzigen Geschäfts wurde, von dem Klubs in ganz Europa profitieren.

Positiver Rassismus - gibt's das?

Jerome Efong Nzolo leitete als erster Schwarzer ein Erstligaspiel in Belgien. Und hatte 90 Minuten lang ein Lächeln auf den Lippen. Tosin Dosunmu versucht in Antwerpen seine Austria-Vergangenheit zu bewältigen.

B wie ... beleidigt

Auf dem flachen Land ist man Schnee und Eis nicht so gewohnt. Und so ging Werder Bremen im Schneetreiben des hügeligsten Hamburger Stadtteils unter.

Auf die Torjäger kommt es an

Brugges spanischer Luxusstürmer Javier Portillo spielt endlich seine Qualitäten aus, während die beiden Titelkonkurrenten unter Sturmproblemen leiden.

Tosin Dosunmu Superstar

Nicht nur bei der österreichischen Konkurrenz sammeln sich immer mehr Klassespieler an, die von der Wiener Austria im Stronachschen Transferchaos als zu schwach abgeschoben worden sind. Einer von Ihnen heißt Tosin Dosunmu und mischte im Herbst die belgische Liga auf.

10 Jahre Bosman - alles klar?

Was? Zehn Jahre ist das schon her? Persönliche Betrachtungen über die Rolle der Medien in den ersten zehn Jahren der Post-Bosman-Ära.

Saint Gilles liest ballesterer

Was lesen belgische Zweitliga-Kicker in den Weihnachtsferien?

New German Comradeship

Deutschland ist ein freundliches, weltoffenes Land. Seit dem Leipziger Auslosungsevent können wir uns dessen sicher sein. Trotz des kleinen verbalen Ausrutschers von Horst Eckel, WM-Held von 1954.

Ballett in violett

Nicht nur die Dressenfarbe erinnert beim RSC Anderlecht an die Wiener Austria. Was beim Europacupfinalkontrahenten von 1978 als historisch unumstößliche kollektive Charaktereigenschaft gilt, leben die Brüssler gerade wieder besonders intensiv vor: das Pendeln zwischen Genie und Wahnsinn.

Bosman II.

In Belgien kämpft ein Verein vor Gericht um Schadenersatz, nachdem sein marokkanischer Starspieler im Nationalteam schwer verletzt worden ist. Die Auseinandersetzung treibt den Konflikt zwischen Nationalverbänden, der FIFA und den Klubs auf die Spitze. KLAUS FEDERMAIR analysiert die möglichen Auswirkungen.

Im Sumpf

Eine Nacht leichter Schneefall genügt in Belgien für die Absage von 16 der 18 Wochenendpartien der beiden Profiligen. Die Fans widmen sich daher nicht dem Matsch auf den Spielfeldern, sondern dem Sumpf des sich ausweitenden Wettskandals.
Autor/in: Klaus Federmair / 51 - 100/118
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ballesterer # 82

Der nächste Ballesterer

Der nächste ballesterer fm erscheint am 12. Juli 2013.

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