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Alles geht vorbei

Julio Grondona bezeichnete sich gerne als Vizepräsident der Welt. Als Finanzchef der FIFA hielt er seinem Freund Joseph Blatter den Rücken frei, nach 35 Jahren an der Spitze des argentinischen Verbandes verstarb er Ende Juli 82-jährig in Buenos Aires.

Argentiniens Griff nach den Sternen

cache/images/article_2324_argentina_adidas_140.jpg WM-BLOG Nur noch zwei Siege: Die Truppe um Lionel Messi will erstmals seit 24 Jahren wieder in ein Endspiel und nach 1978 und 1986 den dritten Triumph bei einer Weltmeisterschaft. Die Formkurve stimmt, der Respekt vor den Niederlanden ist allerdings groß.

Hört Argentinien auf zu leiden?

cache/images/article_2320_dscn2258-1_140.jpg WM-BLOG Die Frage, ob Argentinien bei dieser WM noch der sprichwörtliche Knopf aufgeht, mag angesichts von vier Siegen in ebenso vielen Spielen seltsam anmuten. Gegen Belgien muss das zweifellos vorhandene Potential abgerufen werden, damit nicht zum dritten Mal in Folge im Viertelfinale einer WM Endstation ist.

Wenn nicht nur Spieler weinen

cache/images/article_1322_19spiel_ma_140.jpg Alberto Martínez ist tot. Der gefeierte Star der Wiener Austria der 1970er-Jahre verstarb am 1. Dezember 2009 im Alter von nur 59 Jahren. Dem ballesterer bleibt Martínez auch als sympathischer Interviewpartner in Erinnerung. 2005 sprach Markus Leiter mit Alberto Martínez über geatmeten Fußball in Uruguay und die Rivalität zu den großen Nachbarn Brasilien und Argentinien. Das Interview »Die Spieler weinen noch, wenn sie verlieren« zum Nachlesen.

Lästige Bolivianer

cache/images/article_1098_bolivianos_140.png Die Bezeichnung »Bolivianer« ist eine wieder auftretende rassistische Chiffre im argentinischen Fußball. Die jüngste Debatte wurde von einem Schiedsrichter ausgelöst und führte sogar zu diplomatischen Verstimmungen.

Die große 10

HELD DER NATION Für die meisten Fußballfans ist Diego Armando Maradona der beste Fußballer, den die Welt je gesehen hat. Für die Argentinier ist er noch viel mehr: der nationale Held, ein postmodernes Heiligtum, Evita und Che Guevara in einer Person.


Der Weltpokal bringt keine Jobs

Die oft strapazierte Phrase vom Fußball als Zufluchtsort wird in Argentinien ad absurdum geführt. Ein Alltag zwischen Arbeitslosigkeit und Repression lässt die sportlichen Erfolge für die desillusionierten Fans zur Randnotiz verkommen. 

Bürokraten der Leidenschaft

KRIMINAL Nach einer Skandalsaison mit Ausschreitungen, Matchabbrüchen, Einschüchterungen von Spielern und teilweise wieder zurückgenommenen Sofortmaßnahmen rücken die korrupten Geschäfte der organisierten argentinischen Fangruppen immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Ein Gespräch mit Gustavo Grabia, Redakteur der Sportzeitung »Olé«, über Macht, Strukturen und mediale Inszenierung der »Barrabravas«.

Die politische Nummer 10

Hugo Chávez ist das Aushängeschild der neuen Linken in Lateinamerika, die in den letzten Jahren bei Wahlen einen beispiellosen Siegeszug hingelegt hat. Venezuelas Präsident lässt kaum eine Gelegenheit aus, um die USA zu brüskieren, nicht zuletzt mit einer gehörigen Portion populistischer Rhetorik. Eine seiner wichtigsten Waffen: Argentiniens Fußball-Idol Diego Armando Maradona.

Tod in Polizeigewahrsam

Fernando Blanco war Anhänger von Defensores de Belgrano. Ein Polizeieinsatz kostete dem 17-Jährigen das Leben und entfachte eine Diskussion, die die argentinische Öffentlichkeit viel zu lange vor sich her geschoben hat. VON MARKUS LEITER

Levantate, hijo de puta

Eine »Komödie der Irrungen« mit Ezequiel Alejo Carboni u.a. / Von Markus Leiter

Corinthianische Spekulationen

Großmannssucht und Finanzjongleursakrobatik gehören auch im südamerikanischen Fußball längst zum wirtschaftlichen Tagesgeschäft. In Brasilien hat diese Entwicklung mit der Übernahme von Corinthians Sao Paolo durch eine zweifelhafte Investorengruppe nun aber eine neue Dimension erreicht.

Der Hooligan als Stuntman

Rafael di Zeo ist Argentiniens berüchtigtster Fußballfan.

Zwischen Himmel und Hölle

Während hierzulande die Partituren für Ronacher-Produktionen namens »Goleador« oder »Der Wödmaster« in der Schublade von Christian Kolonovits verschimmeln, singt und gaberlt das Alter-Ego von Diego Maradona bereits auf der Bühne des Teatro Metropolitano in Buenos Aires.

 

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ballesterer # 121

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