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Erfolgreiche Werksausgabe

Das Machtgefüge im deutschen Frauenfußball ist erschüttert: Mit dem VfL Wolfsburg taucht in den nationalen und europäischen Siegerlisten ein neuer Name auf. Während andere Vereine nach der Weltmeisterschaft 2011 kriseln, zeigt der von Volkswagen finanzierte Klub einen dritten Weg im Frauenfußball auf.

Sexismus als Mutprobe

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Werbung für den Frauenfußball zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Das zumindest lassen die Versuche des deutschen Fernsehsenders ZDF in dieser Hinsicht vermuten. Wer die Europameisterschaft in Schweden lieber ohne »ausgefallene« Geschlechterklischees verfolgen will, ist woanders besser aufgehoben. Ein Kommentar. 

Offen für alles

cache/images/article_2087_cl.svg_140.png Am Samstag trifft der FC Bayern im wichtigsten europäischen Pokalwettbewerb auf Borussia Dortmund. Ein Zeichen dafür, dass Deutschland auch den Fußball des Kontinents beherrscht? Ein vorweggenommener Wahlkampf? Oder doch nur eine regionale Sache? Fußball bietet Raum für viele Deutungen.

»Hornby schreibt keinen Müll«

cache/images/article_2081_herwig-luehrs3_140.jpg 1992 erschien Nick Hornbys »Fever Pitch« - die Geschichte vom Glück und Elend des Fandaseins, von Arsenals gewonnener Meisterschaft und verlorenen Cupfinalspielen. Im Juni ist eine neue deutsche Fassung in die Buchhandlungen gekommen. Übersetzer Ingo Herzke erzählt von kleinen Schwierigkeiten eines Traumprojekts und von Punktgewinnen gegen Hornby.

Vergessene Eintracht

cache/images/article_2058_img_0948_140.jpg Mit dem fast sicheren Aufsteiger Eintracht Braunschweig steht der deutschen Bundesliga viel Tradition ins Haus: Neben Kutten, Hools und der ­Erfindung der Trikotwerbung hat der norddeutsche Verein auch einen langjährigen Fankonflikt im Gepäck.

Zwanzig Jahre Revolution

cache/images/article_2050_uech_140.jpg Die Champions League bringt Fans auf der ganzen Welt regelmäßig Fußball auf höchstem Niveau auf den Fernsehschirm. Den europäischen Großklubs beschert sie jährlich zweistellige Millioneneinnahmen. Die UEFA hat ihr Spitzenprodukt vor 20 Jahren jedoch nicht freiwillig kreiert, das optimale Format sucht sie bis heute.

»Polizisten brauchen Liebe und Ordnung«

Zusammenstöße zwischen rivalisierenden Ultra-Gruppen sind selten geworden, meist steht die Polizei dazwischen und leitet Auswärtsfans vom Bahnhof zum Stadion und zurück. Zeit genug für Auseinandersetzungen zwischen Ultras und der Polizei. Doch wie tickt der Lieblingsfeind der Fanszene?

Die braunen Eminenzen

cache/images/article_1992_spruchband_bremen-foto-sc_140.jpg In Deutschland ist die rechtsextreme Szene erstarkt. Auch im Fußball besitzen rechte Hooligans im Stadion noch das Gewaltmonopol und weisen neue linke Gruppen in die Schranken. Derweil kämpfen die deutschen Ultras um ihre Fankultur, die klare Abgrenzung nach rechts fällt dabei unter den Tisch.

Ganzkörperkontrolle in München

cache/images/article_1979_zelte_muenchen_140.jpg Das Papier der Deutschen Fußball Liga zum »Sicheren Stadionerlebnis« hat viele Kritiker aber auch einige Unterstützer. Beim FC Bayern München übt man schon mal die Umsetzung von Ganzkörperkontrollen, Objekt der Untersuchung waren am Wochenende die Fans von Eintracht Frankfurt. Für die Aktion kassierten Verein und Polizei jedoch deutliche Kritik.

»Addio campione« Helmut spielt im Paradies

Er war einer der bekanntesten deutschen Fußballer der 1960er- und 1970er-Jahre. Helmut Haller wurde Vize-Weltmeister und mehrfacher italienischer Meister. Am 11. Oktober ist er nach langer Krankheit gestorben. Betrauert wurde der Tod des Stürmers aus Augsburg nicht nur in Deutschland.

Streit unter Nachbarn

cache/images/article_1950_gg_ht_jolly_rouge_140.jpg Eine überdimensionierte Polizeiwache soll beim FC St. Pauli in der neuen Gegengerade einziehen, doch die Fanszene protestiert. Mit roten Fahnen und guten Argumenten haben die Anhänger die Vereinsführung nun anscheinend zum Umdenken bewegt.

Für's ganz normale Stadionpublikum

cache/images/article_1939_fantage_140.jpg In Mainz wird die Länderspielwoche gut genutzt um sich mal ausführlich mit Fans und Fußball zu beschäftigen. Die »Woche im Zeichen der Fankultur« vom 6. bis 13. September bietet ein volles Programm mit Diskussionen, Fahnenmalen und Filmen rund um die aktuell brennenden Themen im deutschen Fußball.

Die letzte Schlacht

cache/images/article_1931_img_1436_140.jpg Rekordstrafen, Fanausschlüsse, Auswärtssperren, Drohungen mit Stehplatzverbot: Politik, Vereine und Kurven in Deutschland steuern in der neuen Saison auf weitere Eskalationen zu. Pyrotechnik bleibt verboten, die Ultras kämpfen weiter aber wie lange noch?

»Einer muss aufhören«

Wenige Wochen vor Beginn der deutschen Bundesliga trafen sich Politiker und Funktionäre, um über Fangewalt zu sprechen ohne Fans. Die Diskussionen rund um den »Sicherheitsgipfel« offenbaren das Dilemma der Vereine, die zunehmend unter Druck stehen und populistischen Forderungen wenig entgegensetzen.

Der Euro rollt

cache/images/article_1892_img_0738[1]_140.jpg EM-Blog Bei der EURO gehts um Geld, deswegen heißt sie auch so. Ökonomisch auf dem Abstellgleis, können »Pleiteländer« wie Spanien, Italien und Portugal hier allerdings noch groß aufspielen. Besonders im Fokus steht die Partie Griechenland gegen Deutschland. Wird Hellas den Wählerwillen vollstrecken und sich dem Spardiktat auch auf dem Platz unterwerfen?

Wettbewerbsgrundlage Nationalismus

cache/images/article_1885_emblog_140.jpg Friedlich und bunt soll er sein, der EM-Fußball. Rauchschwaden und randalierende Fans gehören zu den unerwünschten Begleiterscheinungen, die die Regie gerne auch einmal ausblendet. Doch wer einen Nationenwettkampf ausruft, darf sich nicht wundern, wenn er ihn dann auch bekommt.

Das Rattern der Züge

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EM-Blog Auch in Charkiw gibt es Romantik - in verfallenen Sportanlagen, deren Sinn undurchschaubar bleibt, oder schlingernden Tramwagen, die durch die Vororte der ostukrainischen Stadt fahren. Eine Liebeserklärung.

Die letzten Hunde von Lwiw

cache/images/article_1877_lwiw_nic_2_140.jpg Lwiw zeigt sich vom deutschen Team besonders angetan: Brautpaare lassen sich mit schwarz-rot-goldenen Fahnen ablichten und Verkäufer bieten Bier nahezu akzentfrei an. Doch Lwiw präsentiert sich nicht nur als »Friendly City«. Ominpräsent sind Referenzen auf die nationalistische Swoboda-Partei, die vor einer »Russifizierung« warnt.

Cremen für Deutschland

cache/images/article_1866_fm_emblog3_140.jpg Längst vorbei die Zeiten, da mit Fußball nur Bier, Benzin und Baumärkte beworben wurden zumindest in Deutschland. Spätestens seit Bundestrainer Jogi Löw modisch stilsicher vom Spielfeldrand regiert, ist der mühsame Kampf ums gute Aussehen, den frischen Duft und das glatte Gesicht trotz langer Nacht Chefsache für den männlichen Fußballfan.

»Nazis haben sich nicht erledigt«

cache/images/article_1862_img_2517_140.jpg Ein Überfall rechter Hooligans auf linke Ultras rüttelte 2007 die Führung von Werder Bremen wach. Heute gilt der Klub als Vorzeigemodell im Kampf gegen Diskriminierung. Rechtsextreme Angriffe haben sich jedoch nicht erledigt, wie zuletzt die Ultras von Alemannia Aachen erfahren mussten. Die Politik steht in der Kurve, ob Vereine und Fans das wahrhaben wollen oder nicht.

Es geht wieder einmal ums Ganze

Am Sonntag spielt Hansa Rostock beim FC St. Pauli um den Klassenerhalt. Auf den Straßen rund ums Stadion hingegen geht es um den Erhalt der Fankultur. Die Hamburger Polizei hat den Kartenverkauf an Auswärtsfans untersagt. Vereine und Anhänger protestierten und klagten vergeblich. Auf dem Spiel steht jedoch mehr als nur ein Fußballmatch.

»Alle waren high«

cache/images/article_1837_bembel_140.jpg Nach dem Abstieg gehen viele Spieler, oft wird der Trainer gewechselt und mitunter sogar das Management. Die Fans aber bleiben. Von den speziellen Leiden und Hoffnungen, die die Anhänger des deutschen Zweitligisten Eintracht Frankfurt so durchgemacht haben, berichtet Holger Nickel, der neben dem Fandasein auch die Eintracht-Institution »Bembelbar« betreibt.

Leben am Abgrund

Abgerechnet wird am Schluss. Zumindest bei den Absteigern der deutschen Bundesliga. Heuer kommen für die zwei Fixabsteiger und den Relegationsplatz noch eine Handvoll Teams in Frage. In Österreich ist die Tabellensituation klarer. Über Kapfenberg kreisen statt den »Falken« schon die Geier. Eine Bestandsaufnahme.

»Der Abstiegskampf schüttelt dich durch«

cache/images/article_1824_arndzeigle_140.jpg Die deutsche Bundesligasaison ist auf der Zielgeraden. Der Meisterschaftskampf wird nur von einem Duo ausgefochten, um den Klassenerhalt ringt jedoch mehr als ein halbes Dutzend Mannschaften. Darunter mit dem HSV auch das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Liga. Arnd Zeigler, Werder-Fan, Stadionsprecher und TV-Moderator, über Hamburger Ängste, Berliner Hoffnungen und Bremer Kontinuität.

Unsportliche Paralleljustiz

cache/images/article_1807_nicole_140.jpg Eine Geldstrafe von 2.000 Euro für Drittligist Carl Zeiss Jena, 10.000 Euro für den FC Bayern und ein Ausschluss von 5.800 Zuschauern beim nächsten Heimspiel des FC St. Pauli das sind nur einige der Urteile, die das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes in diesem Jahr bereits gefällt hat.

»Ich möchte, dass der DFB gemocht wird«

cache/images/article_1782_p1040643_140.jpg Am 2. März wählt der Deutsche Fußball-Bund einen neuen Präsidenten. Die 6,5 Millionen Mitglieder des größten Sportverbandes der Welt haben dabei nur ein begrenztes Mitspracherecht. Undemokratisch ist das, findet taz-Journalist Andreas Rüttenauer. Er will selbst antreten.

Gegen englische Verhältnisse

cache/images/article_1767_keinzwanni_140.jpg Die deutsche Bundesliga ist in die Rückrunde gestartet und Meister Borussia Dortmund feierte einen furiosen 5:1-Auswärtssieg beim HSV. Einige hundert Anhänger begleiteten ihren Verein jedoch nur bis zum Stadioneingang, sie boykottierten das Spiel aus Protest gegen hohe Kartenpreise. Dazu aufgerufen hatte die Initiative »Kein Zwanni«.

Fußball ohne Männer

cache/images/article_1762_nicole_140.jpg Das Cupspiel zwischen Ajax Amsterdam und AZ Alkmaar vor wenigen Wochen fand nach dem Angriff eines Amsterdamer Fans auf den Gästetormann ein abruptes Ende. Das Spiel soll nun wiederholt werden, und zwar ganz ohne Fans. Jetzt allerdings hat Ajax eine noch bessere Idee ...

Überbieten und Strafen

cache/images/article_1730_nicole_140.jpg In der Diskussion um Gewalt in deutschen Stadien fordern Polit-Hooligans immer mehr und immer härtere Sanktionen. Doch Fußball ist kein rechtsfreier Raum. Und das permanente Überbieten keine Lösung.

Die Moral der sogenannten Journalisten

cache/images/article_1724_poschmann_140.jpg Nur selten war vor, während und nach einer Übertragung so viel von Fans guten und bösen, echten und falschen die Rede wie am Dienstagabend im ZDF zum Pokalspiel von Borussia Dortmund gegen Dynamo Dresden. Jeder interviewte Spieler, Trainer und Funktionär musste zu den »unerfreulichen Begleitumständen« Auskunft geben.

Politisch blind in Bremen

cache/images/article_1711_racailleve_140.jpg Der Überfall auf eine Feier von antirassistischen Bremer Ultras in den Räumen des Fanprojekts sorgte vor mehr als vier Jahren für große Empörung und führte zu Veränderungen in der Werder-Fanszene. Vergangene Woche wurde der Prozess gegen die Angeklagten aus der Neonaziszene eröffnet. Die politische Dimension spielte für das Gericht, das ein schnelles Ende des Prozesses anstrebt, keine Rolle.

Koa Revolution

cache/images/article_1683_img_9619_140.jpg Umsturzgefahr bei Transferpolitik, Vorstandswahlen und Kartenpreisen: Die Proteste aus den Fanszenen ließen in der vergangenen Saison Medien und Vereinsverantwortliche der deutschen Bundesliga heiß laufen. Nicht nur beim FC Bayern fordern Fans ihr Recht auf Mitbestimmung ein.

Das Beste kommt zum Schluss

cache/images/article_1670_ff-wm.php_140.jpg Japan ist Weltmeister. Und das Finale war das beste Spiel des Turniers. Das sind zwei Sätze, die man so bisher noch nie über ein großes Fußballturnier sagen konnte. Jetzt schon. Das WM-Finale zwischen Japan und den USA in Frankfurt hatte alles, was ein Fußballspiel braucht.

Kein Wasserski in Wolfsburg

cache/images/article_1654_regen-wett_140.jpg In Wolfsburg ist es extrem unfreundlich. Kalt und nass Fritz-Walter oder wie es jetzt heißt Alexandra-Popp-Wetter. Das Stadium Media Centre erst ab 15 Uhr geöffnet, sagen die netten Volunteers, die ich um ihre roten, warm und schön aussehenden Jacken beneide. Sie sagen es sehr oft, weil nämlich schon ein rundes Dutzend Journalisten einige Stunden vor Anpfiff am Stadion ist.

Potzblitz, Korea!

cache/images/article_1652_wm-frauen-_140.jpg Ein echter Klassiker eröffnete das Turnier in Dresden: Nordkorea und die USA treffen zuverlässig bei Weltmeisterschaften aufeinander. Das zum politischen Ereignise hochgejazzte Spiel war diesmal allerdings vor allem aus meterologischer Sicht interessant.

Barbies ohne Überzeugungskraft

cache/images/article_1639_daniela_sc_140.jpg Zur Frauenfußball-WM gibt es ein Panini-Album, die Spielerinnen sind jedoch vielen noch unbekannt. Ein Problem für die Vermarktung und nicht das einzige. Sponsoren fürchten das Lesbenimage und setzen auf traditionelle Schönheitsideale. Kommunikationswissenschaftlerin Daniela Schaaf über Marketingstrategien, Abstrahlungseffekte und das gewandelte Styling der deutschen Nationaltrainerin.

Einen Sommer lang fliegen

cache/images/article_1629_bajramaj_140.jpg Am 26. Juni wird im Berliner Olympiastadion vor 74.000 Zuschauern die Frauenfußball-WM eröffnet. Stars werden gemacht, die Vermarktungsmaschine läuft, das Fernsehen überträgt live. Im Ligaalltag jedoch bleiben die Frauen mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Der WM-Sommer 2011 wird ein Ausnahmezustand für den Frauenfußball, aber er ist nicht der Beginn einer Revolution.

Widerspruch wird nicht geduldet

Nach dem 2:2 beim FC Sevilla war das Thema Europa League für Borussia Dortmund erledigt. Für die Fans des deutschen Bundesligisten hatte das Auswärtsspiel weitere schmerzhafte Begleiterscheinungen: Zahlreiche Anhänger bezogen Prügel von der spanischen Polizei.

Die Grenzen der freien Welt

cache/images/article_1577_imago05864_140.jpg Selbstbestimmung versus Repression, freie Ausdrucksformen und zensurierte Choreografien, faire Auseinandersetzung oder gewalttätige Exzesse die Geschichte der Ultra-Bewegung ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Das Bewusstsein darüber wollen jetzt zwei neue Buchpublikationen schärfen.

Männer im Schnee, Frauen am Ball

cache/images/article_1566_frauenwmlo_140.jpg Die Auslosung zur WM 2011 in Frankfurt am Main erfüllte alle Ansprüche einer Gala. Stargäste sagten kurzfristig ab und die Anwesenden bemühten altbekannte Stehsätze: Deutschland wurde die Wiederholung eines Sommermärchens und dem Frauenfußball der endgültige Durchbruch in Aussicht gestellt - aber nur in Abgrenzung zu den Männern und »falschen« Frauen. Ein Kommentar.

Fankultur erhalten oder neu definieren?

cache/images/article_1551_img_0284_140.jpg Für eine kreative und bunte Fankultur, gegen Repression und Kommerzialisierung demonstrierten am vergangenen Samstag in Berlin zahlreiche deutsche Fangruppen. Abseits der Demo, zu der ProFans, BAFF und Unsere Kurve aufgerufen hatten, ging es auch um Grundsätzliches: die Identität der Fan- und Ultraszenen.

»Ej, war doch nur Spaß«

cache/images/article_1528_dfb-spot_k_140.jpg Vor der Übertragung des Länderspiels des deutschen Männer- nationalteams gegen Aserbaidschan hat ein neuer Werbespot des DFB seine Premiere gefeiert. Mit Unterstützung von Schalke-Torwart Manuel Neuer bewirbt er die WM der Frauen, die 2011 in Deutschland stattfindet, und nimmt gleich noch das In-Thema Integration mit.

Ein bisschen Spaß muss sein

cache/images/article_1520_reu_109488_140.jpg Schwarz-Rot-Gold steht nicht mehr für die Identifikation mit stiernackigen Stürmern und eisernen Verteidigern, sondern für einen »entspannten« Umgang mit der deutschen Nation, schönes Spiel und unpolitischen Spaß. Bei migrantischen Fans allerdings wird der WM-Jubel zur politischen Botschaft über die geglückte Integration.

Angelas einsamer Jubel

cache/images/article_1493_selmer2_140.jpg WM-BLOG Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat eine harte Woche hinter sich nach der desaströsen Vorstellung bei der Bundespräsidentenwahl fand sie sich beim WM-Viertelfinale Deutschland gegen Argentinien im falschen Block wider. Als sich nicht einmal Jacob Zuma mit ihr freuen wollte, besann sich Merkel argentinischer Tugenden.

Mentalitätssache

cache/images/article_1481_selmer2_140.jpg WM-BLOG »La Mannschaft« war gestern, »Internationalmannschaft« ist heute. Geht es um die Erfolge des deutschen Teams, wird auch immer wieder die bunte Mischung des Kaders erwähnt: Elf Spieler haben mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren ist. Haben TV-Kommentatoren deutsche Mentalität und Tugenden auch von den Notizzetteln gestrichen? Natürlich nicht.

»Der Großteil sind Event-Besucher«

cache/images/article_1478_fanbotscha_140.jpg WM-BLOG Die Koordinationsstelle der deutschen Fanprojekte (KOS) begleitet die Fans mit einer mobilen Fanbotschaft durch Südafrika und betreibt das Portal www.fanguide-wm2010.de. KOS-Leiter Michael Gabriel über lockere Eingangskontrollen, verhaftete Schwarzmarkthändler und südafrikanische Fans in Schwarz-Rot-Gold.

What costume shall the poor coach wear?

cache/images/article_1457_selmer2_140.jpg WM-BLOG  Als deutscher Teamchef hat Jogi Löw Wäsche von Strenesse zu tragen. Auch wenn er bei seiner Wahl bisher meist Stilsicherheit bewies: den Cardigan aus dem Serbien-Match wird er wohl kaum ein zweites Mal anziehen. Und auch der Hut von Pete Doherty dürfte zum Leidwesen der Guardian-Kollegen gegen Ghana nicht zum Einsatz kommen.

Durch die südafrikanische Brille

cache/images/article_1451_selmer2_140.jpg WM-BLOG Nicht nur durch die Vuvuzelas, auch andere Elemente südafrikanischer Fußballfolklore irritieren europäische Ohren und Augen. So schmücken sich Fans im Stadion und auf den Straßen gerne mit riesigen Brillen aus Plastik. Warum nur? Ganz einfach: Its postcolonial, stupid!

Underdogs mit Kopfverband

cache/images/article_1421_selmer2_140.jpg WM-BLOG »Ich bin für den Außenseiter« ist ein Satz, mit dem sich sowohl Fußballunkundige als auch Experten in den meisten WM-Runden auf der sicheren Seite wähnen können. Völlig zu Unrecht. Die Liebe zu Außenseitern ist seit Jahren komplett überbewertet. Eine Polemik gegen Nordkorea und andere Underdogs.

Deutungen eines Todesfalls

cache/images/article_1333_enke_140.jpg Fast zwei Monate liegt der Suizid des deutschen Teamtorhüters Robert Enke jetzt zurück. Nach einem enormen Presseaufruhr mit einer live im Fernsehen übertragenen Trauerfeier und kollektiver Anteilnahme weit über den Fußball hinaus ist die große Welle der medialen Aufmerksamkeit abgeebbt, das Thema bleibt jedoch weiter präsent. Zunehmend wird Enkes Freitod dabei zum Symbol für Phänomene, die weit über sein individuelles Leben und Sterben hinausgehen.
Autor/in: Nicole Selmer / 51 - 100/110
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