Autor/in: Thomas Zsifkovits / 1 - 13/13
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Planspiele nach dem kollektiven Scheitern

cache/images/article_1496_argentinie_140.jpg WM-BLOG Neben traurigen Gedichten werden in Argentinien nach der Viertelfinal-Schlappe gegen Deutschland vor allem Rufe nach Veränderung laut. Ein Konzept soll her. Ob Maradona in diesem eine Rolle spielt, ist mehr als fraglich. Auch wenn ihm bei der Rückkehr größere Aufmerksamkeit zuteil wurde als José Pekerman 2006 und den Tieren im Zoo von Buenos Aires.

Es kann nur einen geben

cache/images/article_1488_argentinie_140.jpg WM-Blog Diego Maradona ist der emotionale Leithammel. Für die taktische Ausrichtung seien andere zuständig, meinen einige Experten. Carlos Bilardo wird vielerorts als Chefstratege genannt, was jedoch von einer Unkenntnis der Machtverhältnisse in der »Albiceleste« zeugt und das Egos des argentinischen Teamchefs unterschätzt.

Die Deutschen Lateinamerikas

cache/images/article_1480_argentinie_140.jpg WM-BLOG Es ist unschwer zu erraten, dass die europäischen Sympathien außerhalb unseres »Lieblingsnachbarlandes« am Samstag den Argentiniern zufliegen werden. Zu erfolgreich sind die Deutschen im Fußball, um ihnen weitere Erfolge zu gönnen. Da können sie eine noch so sympathische Mannschaft haben. Die Argentinier plagen in Lateinamerika ähnliche Probleme.

Red Hot Chile Peppers

cache/images/article_1476_chile_140.jpg WM-BLOG Auch wenn das Spiel verloren ging: Das Team aus Chile hat Spanien im letzten Match der Gruppe H teilweise die Luft geraubt. Die Protagonisten spielen zum Teil in der nationalen Liga und behielten gegen Österreichs U20 vor drei Jahren nur knapp die Oberhand. Didi Constantini schaut trotzdem lieber nach Nordkorea.

Maradonas mittlere Reife

cache/images/article_1471_argentinie_140.jpg WM-BLOG Argentiniens »Selección« hat in der Vorrunde offensive Glanzlichter gesetzt. Doch trotzdem sie von ihren Gegnern kaum gefordert wurden, offenbarten sich defensiv einige Schwächen. Diese Unzulänglichkeiten muss der einst beste Spieler der Welt lösen, um auch als Trainer den wichtigsten Pokal im Weltfußball stemmen zu können.

Ein Zeichen von oben

cache/images/article_1463_argentinie_140.jpg WM-BLOG »Was zum Teufel macht der hölzerne Martín Palermo in dieser argentinischen WM-Auswahl?«, werden sich viele gedacht haben. Im Spiel gegen Griechenland bereicherte der 36-jährige Boca-Stürmer das Turnier um ein weiteres emotionales Kapitel. Griechenland drohte ins Achtelfinale einzuziehen, doch am Ende war dank Palermos Tor und Maradonas goldener Hand alles gut.

Diego, der Bussibär

cache/images/article_1454_argentinie_140.jpg WM-BLOG Gute Stimmung ist in einer Mannschaft voller Stars genauso wichtig wie die richtige Taktik. Argentiniens »Selección« strahlt Geschlossenheit und Freude aus. Mitten drin: Diego Maradona, der im Gegensatz zum oft distanzierten Umgang vieler Trainer jeden seiner Spieler drückt und küsst, bevor sie auf das Feld gehen.

Kickstart und Aussetzer

cache/images/article_1441_argentinie_140.jpg WM-BLOG Das erste Match Argentiniens hat gezeigt: Diego Maradona hat ein System und seine Stars sind motiviert. Vor dem Spiel gegen Südkorea bangen sie zwar um Juan Sebastián Verón. Doch der moralische Kapitän ist gar nicht so wichtig.

Am Anfang stand der Esel

cache/images/article_1415_argentinie_140.jpg WM-BLOG Ein ewig aktuelles Thema im argentinischen Fußballdiskurs ist »La Nuestra« (»Die Unsrige«). Gemeint ist damit die Spielkultur. Wenn technische Finesse, Spielwitz, Gerissenheit zu perfektem Kombinationsspiel führen, dann wird der argentinische Fußballer dem Verständnis von »La Nuestra« gerecht. Jonás Gutiérrez gilt nicht unbedingt als typischer Vertreter, in Diego Maradonas WM-Plänen spielt er trotzdem eine wichtige Rolle.

El Máximo Seleccionador

cache/images/article_1269_maradona_140.jpg Die Argentinier waren skeptisch, als Diego Armando Maradona zum Director Técnico ihrer Nationalmannschaft bestellt wurde. Mehr als die mangelnde Trainererfahrung oder die Eskapaden früherer Jahre gab ihnen zu denken, dass sie bisher, wenn die »Selección« schlecht spielte, stets »Maradooo, Maradooo«

Der Schatten von Cordoba

»I wer narrisch, Krankl schießt ein, 3:2 für Österreich!«, kommentierte sich Edi Finger am 21. Juni 1978 in Córdoba in einen Freudentaumel. Die rot-weiß-rote Elf schlug bei der WM in Argentinien in einem sportlich für sie bedeutungslosen Spiel den ewigen Erzrivalen Deutschland. Wenige Blocks vom Estadio Olímpico verloren auch andere ihren Verstand. Dafür verantwortlich waren aber nicht sportliche Erfolge, sondern die Folterknechte der argentinischen Diktatur.

Für eine Handvoll Pesos

ARGENTINIEN Das »Packeln« hat System im argentinischen Fußball.
Vereinsgranden bezahlen Handlanger aus der organisierten Fanszene dafür, dass sie aufräumen mit der unliebsamen Konkurrenz. Die »Barrabravas« wiederum drehen sich wie ein Segel im Wind des Geldes. 


Fiesta Granate

ARGENTINIEN 1980 grundelte der Club Atlético Lanús in der dritten argentinischen Liga herum und stand kurz vor der Auflösung. 27 Jahre später fuhr »El Granate« mit dem Gewinn des Torneo Apertura den größten Erfolg seiner Geschichte ein.  Hintergründe zum Coup des Außenseiters.
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