Fußball statt Ping Pong
Dicksein ist grundsätzlich eine Quälerei (vgl. den Song »Dicke« von Westernhagen Marius). Einerseits kommen korpulente Körper leichter ins Schwitzen, andererseits werden die Gefüllten oft von Freunden, Klassenkollegen, Reportern oder Mitspielern gehänselt. So soll etwa die brasilianische Nationalmannschaft bei der WM in Deutschland immer hämisch gejubelt haben, wenn sich Ronaldo am Salatbuffet bediente.
Als Engelmaier Thomas in den späten 90er-Jahren das Tor bei Vorwärts Steyr statt des langzeitverletzten Walker Herwig hüten musste, konnte sich ein Fernsehreporter den Satz »Na, ganz austrainiert sieht der ja net aus« nicht verkneifen. Der Ersatzgoalie war offensichtlich kein Trainingsweltmeister, doch verfügte er über klasse Reflexe und so manch dürrer Stürmer verzweifelte an dem jetzigen Tormanntrainer.
Fette Chefs
Wenn von Übergewicht gesprochen wird, kommt meist der Begriff »Body Mass Index« (BMI, siehe Kasten) ins Spiel. Hierbei handelt es sich um einen groben Richtwert für die Bewertung des Körpergewichts, der jedoch Mängel aufweist. So eignet sich der BMI nur bedingt für die Bestimmung der Fitness besonders kleiner oder besonders großer Menschen und berücksichtigt nicht die individuelle Verteilung von Fett- und Muskelmasse. Sportler steigen bei der BMI-Messung meist relativ schlecht aus. Dies ist eine mögliche Erklärung für die signifikanten BMI-Schwankungen in den Kompetenzzentren des ballestererfm, der Chefredaktion und dem Layout. Eine groß angelegte, randomisierte Studie der Notfallambulanz konnte BMI-Werte von 18 kg/m² (Untergewicht) bis 27 kg/m² (Präadipositas) bei den sportlichen Kollegen der Führungsetage finden. Während die BMI-Werte der einfachen Redaktionsmitglieder durchwegs im Normbereich liegen. Insgesamt hat der ballestererfm schlanke Strukturen auch körperlich, was ein durchschnittlicher BMI von 23,5 kg/m² beweist.
Vielleicht liegt es an der gesunden Ernährung oder am Dauerstress der Redakteure, dass die ballestererfm-Mannschaft kein Fett ansetzt. Gesund ist der geringe BMI-Wert in jedem Fall, denn Übergewicht kann vielerlei Probleme verursachen: Gelenksabnutzungen, Blutzuckererkrankung, Gefäßverkalkung, Herzpatschen und Bluthochdruck sind nur einige der möglichen Begleiterkrankungen. Ein Bluthochdruck kann dazu führen, dass man Blutdruck senkende Medikamente einnehmen muss. Diese können wiederum auf der Dopingliste stehen und schon ist man wieder in Oberösterreich. Dem Mayrleb Christian ist deshalb nur zu raten, ein paar Kilo abzunehmen. Seiner Hypertonie wirds jedenfalls nicht schaden und vielleicht kann er dann auf seine Pulver verzichten. Davon abgesehen ist es ein rechter Blödsinn, dem CoDiovan® Mayrlebs Blutdrucksenker eine leistungssteigernde Wirkung anzudichten. Im Gegenteil, nicht selten klagen Patienten nach der Einnahme der Arznei über Impotenz






erscheint am 12. Juli 2013.
Abo bestellen