Die informativen Kapitel beschreiben die Spielermigration und porträtieren die wichtigsten Zielländer im Lauf der Jahrzehnte: Sie reichen von der Glanzzeit des Wiener Fußballs in der Zwischenkriegszeit, als hunderte Spieler des berühmten Donaufußballs in Europa ihr Glück versuchten, über die 1950er Jahre, als Stars wie Ernst Ocwirk und Ernst Happel vom ÖFB die Auslandsfreigabe erhielten, und den Exodus der Cordoba-Generation um Hans Krankl und Herbert Prohaska bis hin zur Post-Bosman-Zeit der Gegenwart.
»Die Legionäre« enthält profunde Einzeldarstellungen zu 99 Spielern, die gerade bei unbekannteren Fußballern weit über klassische Wikipedia-Einträge hinausgehen. Zusätzlich gibt es eine von Robert Franta erstellte Spieler- und Trainerstatistik. Einziges Minus des Buchs: Der Verlag sparte sichtlich bei Layout und Bebilderung. Das sehr nüchtern gestaltete Werk hätte sonst ein Bestseller werden können.
David Forster, Bernhard Hachleitner, Robert Hummer, Robert Franta:
»Die Legionäre. Österreichische Fußballer in aller Welt« (LIT-Verlag, 2011)






Die Geschichte dieses Buchs beginnt vor über 100 Jahren in der k.u.k. Monarchie, als die ersten Wiener Fußballer zu Vereinen in Budapest und Prag wechselten. Sie nimmt Fahrt auf im Jahr 1904, als der Vienna-Tormann Karl Pekarna von den Glasgow Rangers engagiert und damit zum ersten österreichischen Profi wurde.
erscheint am 12. Juli 2013.
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