»Wiener Wohnen« war dem Projekt von Anfang an skeptisch gegenübergestanden (siehe ballesterer 55). Ein Gutachten des Wien Museums wies auf die Komplexität der Wohnungsgeschichte hin Meisl wohnte bis zu seinem Tod 1937 nur kurz im Karl-Marx-Hof. Die Einschätzung des Museums fiel aber nicht per se negativ aus. Schlussendlich fehlte es am politischen Willen, vor Ort eine Gedenkwohnung oder das vom ballesterer angeregte Museum zur Wiener Fußballgeschichte einzurichten.
Wenigstens konnten nun Meisls Möbel gerettet werden: Der Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung hat in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt den Großteil der Einrichtung per Leihvertrag übernommen. Hoffentlich dauert es nicht weitere 75 Jahre, bis sie wieder zu sehen ist.






Die Erhaltung der Wohnung Hugo Meisls als Gedenkort im Wiener Karl-Marx-Hof ist gescheitert. Ende März mussten die Nachfahren des Wunderteam-Verbandskapitäns die Gemeindewohnung, in der bis vor kurzem Meisls Tochter Martha gewohnt hatte, an »Wiener Wohnen« retournieren.
erscheint am 12. Juli 2013.
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