EM-Buch #2: Fakten und Erinnerungen

cache/images/article_1848_schul_140.jpg Stellen Sie sich vor, es ist die erste Europameisterschaft der Fußballgeschichte in Frankreich, und eigentlich wird in Dublin gekickt. So wie im Fall des ersten EM-Spiels im Jahr 1959. Denn Irland und die Tschechoslowakei mussten sich die Teilnahme an der Endrunde 1960 in Frankreich erst ausspielen.
Maximilian Kronberger | 16.05.2012

Die Iren gewannen das erste Match zu Hause mit 2:0, gingen aber in der CSSR 0:4 unter und durften weder nach Paris noch nach Marseille zur Endrunde fahren. 17 Teams sind halt eines zu viel. Wer das Finale gewann, kann man bei Dietrich Schulze-Marmeling und Hubert Dahlkamp nachlesen. Und ihre »Geschichte der Fußball-Europameisterschaft« eignet sich dazu besser als das Internet.

 

Bester Torschütze 1968? Dragan Dzajic, Jugoslawien. Die Abwehrreihe der Deutschen 1980? Kaltz, Stielike, Förster, Dietz. Die französische 1984er Erfolgsmannschaft rund um Michel Platini findet ebenso ausreichend Platz wie jene von Zinedine Zidane, Antonin Panenkas berühmter Elfer oder Petr Koubas Patzer 1996. Und wenn einem das finale Ergebnis 2012 nicht passen sollte, kann man wunderbar in Erinnerungen an das Finale von 1976 schwelgen, in dem Deutschland nicht Europameister wurde.

 

Dietrich Schulze-Marmeling, Hubert Dahlkamp
»Die Geschichte der Fußball-Europameisterschaft«
(Die Werkstatt, 2008)


Referenzen:

Heft: 72
Rubrik: Rezensionen
ballesterer # 120

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