Ukrainisches Trainspotting

Für die EM hat die ukrainische Regierung neue Züge in Südkorea eingekauft. Die Bevölkerung nimmt es mit Gleichmut. Denn ob sie die Passagiere pünktlich von A nach B bringen wird, ist ungewiss.

Für EM-Fans ist es inzwischen ein echter Sport geworden, Neuigkeiten über die in Korea georderten ukrainischen Schnellzüge herauszufinden. Sie sollen die Austragungsorte in Höchstgeschwindigkeit miteinander verbinden. Im April machten Fotos der noch verpackten Waggons im Hafen von Odessa die Runde.

 

Im Mai würden die Züge rollen, Onlinebuchungen seien ab April möglich, hieß es da. Derzeit ist die erste richtige Fahrt für Ende Mai angepeilt. Im Moment finden Testläufe statt und es gibt neue Bilder, etwa vom Bahnhof in Donezk, wo für den Zug ein roter Teppich ausgerollt wurde. Die Ukrainer üben sich inzwischen in Gleichmut und raten den EM-Gästen »Just take it as it is ...«

Referenzen:

Heft: 72
Rubrik: Vorspiel
ballesterer # 120

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