Schussmatch
Normalerweise spielen hier zwei Spieler, seltener Zweierteams gegeneinander. Jeder bleibt in seiner Spielfeldhälfte und schießt von dort aufs Tor des anderen. Das Handspiel ist erlaubt. Gespielt wird, bis eine Seite je nach Vereinbarung fünf oder zehn Treffer erzielt hat.
Mini-WM
Ein Spieler wird als Tormann bestimmt, die restlichen treten gegeneinander an, indem sie abwechselnd vom Elf- bzw. Sieben¬ meterpunkt aufs Tor schießen. Wer in einer Runde kein Tor erzielt, scheidet aus. Die letzten beiden Spieler schießen wie bei einem Elfmeterschießen weiter, bis ein Sieger feststeht.
Berliner
Hier spielt jeder gegen jeden. Zu Beginn wird der Tormann durch ein Auswahlverfahren wie zum Beispiel das Lattenschießen ermittelt. Die restlichen Spieler müssen aus dem Zuspiel heraus Tore durch Direkt¬ abnahmen erzielen: mit dem Fuß, dem Kopf und schließlich der Ferse, wobei die Reihenfolge für jedes Spiel neu festgelegt werden kann. Nach einem Fehlschuss nimmt der Schütze den Platz des Tormanns ein. Ein Spieler verfügt über fünf oder zehn Leben, die sich in zwei möglichen Fällen um den Wert eins verringern: Entweder steht der Betroffene selbst im Tor und erhält einen Treffer. Oder er schießt aufs Tor und erzielt keines. Wer zuerst alle Leben eingebüßt hat, verliert.
Neun Monate
Der Ball muss mit einer Berührung, egal ob mit Fuß, Knie oder Kopf, ins Tor geschossen werden. Jeder Spieler „lebt“ neun Monate lang, die sich entsprechend den Regeln des Berliners um jeweils eines verringern. Was sich hier, aber auch an andere Formate oft anschließt, ist das sogenannte Arschfetzen: Der Verlierer stellt sich rückwärts ins Tor oder hängt sich ans Käfiggitter, während jeder andere einmal von einer ausgemachten Distanz aus auf ihn schießen darf.
Drei Corner – ein Elfer
Eine Spielvariante zum regulären Match. Eckbälle werden nicht ausgespielt, sondern gutgeschrieben. Hat eine Mannschaft drei davon gesammelt, steht ihr ein Strafstoß zu.