Qualitätsmanagement
Der ballesterer ist ein Qualitätsmedium – und achtet sorgfältig darauf, dass journalistische Gütekriterien eingehalten werden. Jeder Text, der in unserem Magazin erscheint, ist von zwei Redaktionsmitgliedern redigiert und in Korrekturschleifen mit den Autor*innen abgestimmt worden. Diese redaktionelle Intensität zeichnet unser Magazin aus, sie trägt zur Qualität der Texte und zur kontinuierlichen Qualitätskontrolle der gesamten Redaktion bei.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Quellentransparenz und der Beseitigung argumentativer Unschärfen. Autorinnen und Autoren müssen erklären können, woher sie Informationen und Zitate bezogen haben, im Regelfall werden die Quellen explizit in den Texten genannt. Werden Gesprächspartner*innen und Quellen für den Druck anonymisiert, ist die Identität der Personen der Chefredaktion bekannt. Es gilt der Quellenschutz.
Abschließend werden die Heftinhalte vor Druck von einem Korrekturteam, das dem ballesterer seit Jahren verbunden ist und unsere Qualitäts- und Schreibstandards kennt, auf etwaige Fehler und Unklarheiten geprüft. Die lange Zusammenarbeit mit unserem Grafikteam gewährt auch in dieser Hinsicht eine hohe Qualität in journalistischer und technischer Hinsicht.
Dieses Bekenntnis zum Qualitätsjournalismus hat der ballesterer auch in sein Redaktionsstatut – das im Dezember 2024 von der Medieninhaberin, dem Herausgeber und der Redaktion beschlossen wurde – aufgenommen. Mehr zum Statut lest ihr weiter unten. Der ballesterer hat sich dem Ehrenkodex des österreichischen Presserats verpflichtet. Die Redaktion verwehrt sich gegen jede Einflussnahme von außenstehenden Dritten. Anzeigenverkauf und Redaktion sind strikt voneinander getrennt, nicht-redaktionelle Inhalte werden im Heft klar als solche gekennzeichnet.
Damit diese Standards beibehalten werden, evaluiert der ballesterer fortlaufend sein Qualitätsmanagement. Das passiert bei den regelmäßigen Jour Fixes zwischen Chefredaktion und Geschäftsführung sowie in den Redaktionssitzungen, die immer auch für einen Rückblick auf die vergangenen Ausgaben genutzt werden. Zudem lädt der ballesterer im Rahmen einer zweitägigen Sommerklausur jährlich zu einer ausführlichen externen Blattkritik.
Sollten euch Details in Texte dennoch negativ auffallen oder wir unsere selbstauferlegten Standards eurer Meinung nach nicht erfüllen, schreibt an redaktion@ballesterer.at oder direkt an selmer@ballesterer.at, dort erreicht ihr Nicole Selmer. Sie ist die zuständige Ansprechpartnerin für das Fehler- und Qualitätsmanagement beim ballesterer. Zu ihren Aufgaben gehört die Prüfung unserer journalistischen Qualität, die Identifikation etwaiger Fehler und Abweichungen von unseren Standards sowie die Beantwortung und Dokumentation diesbezüglicher Mitteilungen aus der Redaktion und der Leser*innenschaft. Abhängig von der Art der Fehler entscheidet sie über etwaige Veröffentlichungen und deren Art und Weise – in unserer Fehlerrubrik, als Richtigstellung usw. – und schlägt bessere Kontrollen und Änderungen in den Abläufen vor, um Wiederholungen so gut wie möglich zu verhindern.
Förderung von Gleichstellung
Der Fußball ist noch immer eine von Männern und Männlichkeit dominierte Branche – und der Fußballjournalismus ist es auch. Der ballesterer arbeitet daran, die Vielfalt des Fußballs abzubilden und die Repräsentation von Frauen und anderen von Diskriminierung betroffenen Gruppen auf verschiedenen Ebenen zu stärken. Unsere Fortschritte in dieser Hinsicht evaluieren wir fortlaufend in Redaktionsbesprechungen, Klausuren, Generalversammlungen des Vereins sowie in den regelmäßigen Treffen von Chefredaktion, Geschäftsführung und Gesellschaft, um etwaige Anpassungen vorzunehmen und neue Schritte zu setzen. Ansprechpartner und Gleichstellungsbeauftragter ist Moritz Ablinger, erreichbar unter ablinger@ballesterer.at
Die ballesterer-Chefredaktion ist geschlechterparitätisch besetzt. Von den weiteren Stellen (eine Teilzeit- und zwei geringfügige Beschäftigungen) sind zwei Positionen mit Männern, eine mit einer Frau besetzt [Stand: Jänner 2026]. Wir streben an, diese Quote mindestens beizubehalten.
Im Journalismus ist der Sport jedoch möglicherweise das Ressort mit der traditionell stärksten männlichen Dominanz, eine Situation, die sich nur langsam, wenn überhaupt verändert. Das bildet sich auch in Bewerbungen für freie Mitarbeit sowie Praktika ab. Auch bei unserem Ausbildungsworkshop, dem ballesterer Trainingslager das bisher 2022 und 2023 stattfand, war das sichtbar. Es gab bei den Bewerbungen einen deutlichen Männerüberhang. Dieser war bei der zweiten Auflage 2023 allerdings weniger stark ausgeprägt, nachdem wir auf verschiedenen Wegen explizit um Teilnehmerinnen geworben haben, das ist auch für 2025 geplant. Eines der zentralen Ziele ist hierbei, die Anzahl an Teilnehmerinnen weiter zu erhöhen.
Der ballesterer arbeitet seit Jahren mit mehreren freien Journalistinnen zusammen und ermuntert Autorinnen ebenso wie Fotografinnen ausdrücklich, sich mit Vorschlägen für Beiträge zu bewerben. Ebenso versuchen wir, die Diversität der Redaktion in anderer Hinsicht zu steigern. Uns ist es wichtig, dass mehr nicht-weiße Menschen und Menschen mit Migrationserfahrung für den ballesterer arbeiten – und zwar mittel- bis langfristig auf allen Ebenen des Unternehmens.
Der ballesterer berichtet über Fußball – von allen gesellschaftlichen Gruppen. Auch wenn der Fußball der Männer den Großteil der Berichterstattung einnimmt, gilt uns der Fußball der Frauen, ebenso wie der von queeren, trans und nicht-binären Personen nicht als andere Sportart. Fußball ist Fußball.
Zum publizistischen Selbstverständnis des ballesterer gehört ein Eintreten gegen Diskriminierung, wir berichten regelmäßig über Vorfälle und Strukturen von Diskriminierung ebenso wie über Aktionen und Initiativen, die sich für Vielfalt und Gleichberechtigung im Fußball einsetzen.
In unseren Beiträgen lassen wir nicht nur Spielerinnen und Trainerinnen, sondern auch weibliche Fans, Vereinsfunktionärinnen, Wissenschafterinnen und Frauen in anderen Rollen als Quellen und Gesprächspartnerinnen zu Wort kommen. Weiblichen Stimmen und Positionen im Fußball Raum zu geben, bildet in unserem Verständnis die Vielfalt des Fußballs ab.
Redaktionsstatut
In unserem Redaktionsstatut beschreiben wir die Organisationsstruktur des ballesterer, unser publizistisches Selbstverständnis und die unabhängige Arbeitsweise in der Redaktion, die für die freien Mitarbeiter*innen ebenso gilt wie für die angestellten. Das Redaktionsstatut des ballesterer ist eine Vereinbarung zwischen der Geschäftsführung, dem Herausgeber und der Redaktion des ballesterer Fußballmagazins und gilt für alle redaktionellen Publikationen unter dem Titel ballesterer. Beschlossen haben wir es am 14. Dezember 2024, hier könnt ihr es nachlesen.
Fehlerkultur
Trotz unserer hohen Standards unterlaufen uns Fehler. Wir korrigieren sie sowohl in unserer gedruckten Ausgabe als auch hier, auf unserer Website. Online veröffentlichte Texte korrigieren wir mit Editionshinweis direkt. Wenn euch Fehler auffallen, schreibt an fehler[at]ballesterer.at, da erreicht ihr Nicole Selmer, unsere zuständige Ansprechpartnerin für das Fehler- und Qualitätsmanagement beim ballesterer.