Das geteilte Land

Die Serie A präsentierte sich zuletzt im besten Licht: Sportlich blieb es bis zum Ende spannend, die großen Vereine haben sich erholt, und mit Cristiano Ronaldo wechselte der aktuelle Weltfußballer nach Italien. Doch in der Liga herrscht ein starres Kastensystem – zwischen Meister Juventus, seinen Verfolgern, dem Mittelfeld und den Aufsteigern liegen Welten.
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Was war Ultra in Italien?

Fast zehn Jahre sind vergangen seit diesem traurigen Novemberabend in der Viale Bligny in der östlichen Peripherie Mailands. Männer um die 50, 60 Jahre, die die Stufen des hässlichen Fabrikgebäudes herabsteigen und von der wartenden Masse mit Applaus, Umarmungen und Tränen empfangen werden. Ende. Aus.
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Homer der Ultras

Die Romane des italienischen Schriftstellers Nanni Balestrini popularisierten die Kämpfe der linken Bewegungen der 1970er Jahre. Mit dem 1994 erschienenen „I Furiosi“, dessen Bühnenfassung vor der EM im Wiener Rabenhof aufgeführt wurde, betätigte er sich auch als literarisches Sprachrohr der Ultras.
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Milan entfesselt

Der AC Milan nutzt den Transfermarkt, um die komplette Mannschaft zu erneuern. Das dafür nötige Kapital kommt von den neuen chinesischen Eigentümern. Sie wollen sportlich an die Erfolge der Ära Berlusconi anknüpfen – und sich selbst schon bald mit Gewinnen belohnen.
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