Ciao bello

Livorno ist tief gefallen. Nach langen Machtkämpfen, wirtschaftlichen Problemen und sportlichen Krisen ist der Klub nun im Amateurfußball gelandet. Eine Faninitiative möchte den Verein übernehmen, trifft aber auf den Widerstand der alten Führung und der Stadtverwaltung.
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Der Polizist und der Tod

Am 2. Februar 2007 kam Filippo Raciti bei Ausschreitungen rund um das sizilianische Derby ums Leben. Der damals 17-jährige Antonio Speziale wurde wegen Totschlags an dem Polizisten verurteilt. Doch an der Schuld des Catania-Ultras herrschen auch nach dessen Haftentlassung Zweifel.
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Das geteilte Land

Die Serie A präsentierte sich zuletzt im besten Licht: Sportlich blieb es bis zum Ende spannend, die großen Vereine haben sich erholt, und mit Cristiano Ronaldo wechselte der aktuelle Weltfußballer nach Italien. Doch in der Liga herrscht ein starres Kastensystem – zwischen Meister Juventus, seinen Verfolgern, dem Mittelfeld und den Aufsteigern liegen Welten.
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Der romantische König

Michael Baur, der Wacker-Spieler mit der Nummer acht, trifft von der Strafraumgrenze ins Tor. Die Innsbrucker werden die UEFA-Cup-Partie im September 1992 gegen die Roma dennoch 1:4 verlieren. Es ist das bislang einzige Pflichtspiel der Römer in Österreich.
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Pisa und kein Ende

Keine Mannschaft, kein Trainer, kein Stadion – so startete Aufsteiger Pisa in die italienische Serie B. Mittlerweile ist der Präsident verhaftet, die Verkaufsverhandlungen stocken, und das Chaos rund um den Verein wirft ein düsteres Licht auf den gesamten italienischen Fußball.
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Die Kaufmänner von Venedig

Vor knapp 20 Jahren spielte Venezia-Mestre noch in der Serie A, dann folgte ein Konkurs auf den anderen. Jetzt ist der Klub wieder in die dritte Liga aufgestiegen – mit einem neuen Namen, einem neuen Präsidenten und alten Versprechen vom Bau eines neuen Stadions.
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Provinzielle Vorreiter

Terracina Calcio ist bankrott – wieder einmal. Jetzt nimmt eine Gruppe von Fans die Geschicke des italienischen Kleinvereins selbst in die Hand. Mit dem Versprechen auf demokratische Mitbestimmung und Transparenz will sie bürokratischen Hürden und der Skepsis der hauseigenen Ultras trotzen.
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Außer Kontrolle

25 Jahre nach dem ersten Aufstieg in die Serie A ist Parma zum zweiten Mal in seiner Geschichte bankrott. Anders als vor elf Jahren sind derzeit keine Retter in Sicht, dem Verein droht ein Neustart im Amateurfußball.
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Was war Ultra in Italien?

Fast zehn Jahre sind vergangen seit diesem traurigen Novemberabend in der Viale Bligny in der östlichen Peripherie Mailands. Männer um die 50, 60 Jahre, die die Stufen des hässlichen Fabrikgebäudes herabsteigen und von der wartenden Masse mit Applaus, Umarmungen und Tränen empfangen werden. Ende. Aus.
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Das Gesicht Roms

Francesco Totti steht für die AS Roma. Seit 21 Jahren lenkt er ihr Spiel und bricht Torrekorde. Er pfeift auf den freien Markt und lebt die römische Gelassenheit. Wenn er seine Karriere beendet, wird das die Stadt in eine Sinnkrise stürzen.
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Homer der Ultras

Die Romane des italienischen Schriftstellers Nanni Balestrini popularisierten die Kämpfe der linken Bewegungen der 1970er Jahre. Mit dem 1994 erschienenen „I Furiosi“, dessen Bühnenfassung vor der EM im Wiener Rabenhof aufgeführt wurde, betätigte er sich auch als literarisches Sprachrohr der Ultras.
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Junge Römer, alte Werte

Vorkämpfer der englischen Fankultur, Vorboten der Kommerzialisierung und Vorreiter des Neofaschismus – die Lazio-Fangruppe „Irriducibili“ hatte sich ein Imperium aufgebaut. Heute sind davon nur noch Ruinen übrig – die Geschäftslogik des modernen Fußballs und der Machthunger neuer Gruppen gab den „Irriducibili“ den Todesstoß. Eine Reise in das größte Freilichtmuseum der Welt.
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Milan entfesselt

Der AC Milan nutzt den Transfermarkt, um die komplette Mannschaft zu erneuern. Das dafür nötige Kapital kommt von den neuen chinesischen Eigentümern. Sie wollen sportlich an die Erfolge der Ära Berlusconi anknüpfen – und sich selbst schon bald mit Gewinnen belohnen.
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